Container am Rhönplatz verschwinden - Umbau der Parkbuchten an Röhnstraße geplant

Altglas kommt unter die Erde

Süsterfeld-Helleböhn. Zwei lang gehegte Wünsche für den Stadtteil werden wohl bald in Erfüllung gehen: Die Altglasbehälter auf dem Rhönplatz sollen unter die Erde verlegt und die Parkbuchten entlang der Rhönstraße verlängert werden.

Für die zwei versenkbaren Altglascontainer wird das Stadtteilgremium 10 000 Euro aus seinen Verfügungsmitteln bereitstellen, damit die Müllecke am Rhönplatz/Ecke Meißnerstraße nicht mehr den Blick vom schön gestalteten Rhönbalkon trübt. Die Gesamtkosten von voraussichtlich 30 000 Euro teilen sich die Wohnungsgesellschaft GWH, Stadtreiniger und Ortsbeirat.

Verzögert hatte sich das Projekt unter anderem, weil noch eine grundbuchliche Regelung mit der Erbengemeinschaft getroffen werden musste, der die angrenzende Geschäftszeile gehört. Jetzt ist der Weg frei.

Nun müsse der Bauantrag gestellt werden und die Ausschreibung erfolgen, erklärt Stefan Bürger, Geschäftsstellenleiter der GWH in Kassel. Deshalb werde es noch ein wenig dauern, bis die Bauarbeiten losgehen. „Vielleicht werden die unterirdischen Altglascontainer ein Weihnachtsgeschenk.“ Die Behälter für Altpapier sollen künftig auf den bestehenden Müllplatz hinter dem Gebäude am Rhönbalkon verlegt werden. Der neue Stellplatz könne auch besser mit dem Auto angefahren werden.

11 000 Euro für Parkbuchten

11 000 Euro aus seinen Verfügungsmitteln wird der Ortsbeirat für den Umbau der sechs Parkbuchten entlang der Rhönstraße bereitstellen. Die schräg zur Straße gelegenen Parkplätze sind wegen der im Lauf der Jahre gewachsenen Automodelle zu kurz geworden: Die Autos ragen auf den Gehweg. Fußgänger müssen deshalb häufig auf die Fahrbahn ausweichen – der Gehweg verläuft nur einseitig. „Gerade für ältere Menschen mit Rollator oder Eltern mit Kinderwagen ist das ein Problem“, sagt Ortsvorsteher Jürgen Helferich (CDU).

Hingezogen hatte sich das Projekt, weil die Flächen der GWH gehörten und zunächst eine Regelung gefunden werden musste. Die Stadt, die die Umbauplanung für die insgesamt 40 Parkplätze auf der südlichen Straßenseite vorgenommen hatte, forderte den Ortsbeirat jetzt auf, die Kosten von 31 000 Euro aus den verbleibenden Dispositionsmitteln zu stellen.

Das lehnte das Gremium ab: 10 000 Euro seien bereits für die Altglascontainer verplant, und weitere 10 000 Euro wolle man aus der über mehrere Jahre angesparten Summe für die Gestaltung des Rhönplatzes zurücklegen.

„Wir sind mit der Planung einem Wunsch des Ortsbeirats nachgekommen, aus unserer Sicht besteht nicht die unbedingte Notwendigkeit für den Umbau“, sagt Uwe Bischoff vom Straßenverkehrs- und Tiefbauamt. Jetzt müsse gemeinsam mit den Stadtteilvertretern entschieden werden, ob man mit der geringeren Summe zunächst „in Salamitaktik“ einen Teil der Parkbuchten erweitere oder ob man abwarte, bis die komplette Summe für den Umbau vorliege und alles in einem Rutsch erledige. (rud)

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