Kritik an Vorwurf von Absprachen am Bau

Altmarkt-Umbau: Verband schließt Klüngel aus

Kassel. Der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen weist die Vorwürfe, es habe Absprachen zwischen den Firmen Wachenfeld (Korbach) und der Bietergemeinschaft Strassing-Limes/ Eley beim geplanten Umbau des Altmarkts gegeben, zurück.

Allein die Stadt habe Einfluss darauf, welches Angebot sie bei Vergabeverfahren berücksichtige, sagte Burkhard Siebert, Geschäftsführer des Verbandes. Die Unterstellungen seien „durch nichts unterlegt“.

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Wie die HNA berichtete, drohen konkurrierende Baufirmen die für nächste Woche geplante Vergabe vom Regierungspräsidium prüfen zu lassen. Hintergrund für deren Misstrauen ist, dass das von Strassing-Limes und Eley abgegebene Angebot mit 2,1 Euro deutlich unter den anderen Angeboten liegt, aber mit Verweis auf unzulässige Mischkalkulation von den Firmen selbst zurückzogen worden sein soll. Damit käme vermutlich das zweitgünstigste, gut 500 000 Euro höhere Angebot von Wachenfeld zum Zug.

Für Siebert vom Bauindustrieverband lässt sich darin keine Absprache erkennen. Denn letztlich müsse die Stadt entscheiden, ob sie den Rückzug des besten Angebots überhaupt akzeptiere. Dabei hätten die Baufirmen keine Möglichkeit, dies zu steuern. Zudem lägen alle weiteren Angebote dicht beieinander. Dies spreche für einen scharfen Wettbewerb und eben nicht für Absprachen. (bal)

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