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Kassel: Investor hat kein Interesse an Galeria-Standort

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Von: Kathrin Meyer

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Galeria Karstadt Kaufhof hat eine Schutzschirm-Insolvenz beantragt. Für einige Filialen gibt es Hoffnung durch einen Investor aus Ostwestfalen. Der Standort in Kassel ist nicht darunter.

Kassel - 40 der insgesamt 131 Kaufhäuser sollen nach Meinung von Experten geschlossen werden. Was das für den Kasseler Standort bedeutet, ist unklar. Im Laufe der Woche gab es für einige Filialen Hoffnung, da ein Investor Interesse an 47 Warenhäusern bekundet hatte. Markus Schön, Vorstandsvorsitzender des Online-Händlers buero.de aus Detmold in Ostwestfalen-Lippe, bestätigte auf Anfrage unserer Zeitung einen Medienbericht. Man habe Interesse an den hessischen Filialen in Bad Homburg und Fulda.

Der Standort in Kassel komme für das Unternehmen aber nicht infrage. „Wir haben die Sogwirkung der einzelnen Standorte analysiert und Bewegung und Traffic in den einzelnen Regionen ausgewertet“, sagt Schön. Dabei sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass man mit dem vom Unternehmen angedachten Konzept am Standort in Fulda etwas erreichen könne.

Einkaufsmagnet in erneuten Turbulenzen: Mit neuem Konzept war das Kasseler Galeria-Haus vor fast genau einem Jahr an den Start gegangen. Jetzt dämpfen schlechte Nachrichten aus dem Konzern die Aufbruchsstimmung.
Einkaufsmagnet in erneuten Turbulenzen: Mit neuem Konzept war das Kasseler Galeria-Haus vor fast genau einem Jahr an den Start gegangen. Jetzt dämpfen schlechte Nachrichten aus dem Konzern die Aufbruchsstimmung. © Axel Schwarz

Galeria Karstadt Kaufhof: Filiale in Kassel hatte erst Mitarbeiter eingestellt

Erst vor einem Jahr war die Kasseler Galeria-Filiale nach aufwendigem Umbau als Musterstandort eines neuen Konzepts an den Start gegangen und hatte die Belegschaft um 50 auf 160 Mitarbeitende aufgestockt. Seither gehören auch Dienstleistungen der Stadt Kassel zum Serviceangebot bei Galeria. (Kathrin Meyer)

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