Pontonbrücke für Fußgänger

Anbindung zum Hessentag: Neue Brücke über die Fulda

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Nur für Fußgänger: Neben der Damaschkebrücke baut das THW für die Dauer des Hessentages eine Pontonbrücke auf. Die ist ausschließlich für Fußgänger vorgesehen.

Kassel. Der Hessentag verbindet nicht nur, er schlägt sogar Brücken. Und das nicht nur im übertragenen Sinn. Über die Fulda führt seit Sonntag eine Pontonbrücke, die eigens für das Landesfest vom Technischen Hilfswerk (THW) aufgebaut wurde.

Neben der Damaschkebrücke mit ihren schmalen Fußwegen soll sie für die Besucher einen sicheren und auch spannenden Überweg bieten. Wer von den Messehallen kommt, kann die Pontonbrücke auf dem Weg Richtung Auedamm nutzen. Rad- und Rollstuhlfahrer bekommen eine eigene Spur auf der Damaschkebrücke.

Ein Stück unterhalb der Damaschkebrücke macht auch das Fulle-Taxi, ein Schiff der Kasseler Söllner-Linie, fest. Viel schöner als mit einer Fuldafahrt kann man den Hessentag kaum beginnen. Vom Anleger in Höhe der Schlagd (Karl-Branner-Brücke) am Rondell ist es nur ein Katzensprung bis in die Innenstadt. Das kostet vier Euro, eine Rundfahrt sechs Euro.

Viel Grün: In einem großen Zelt am Bugasee wird die Ausstellung „Der Natur auf der Spur“ gezeigt. Auf dem Foto ist Wolfgang Werner zu sehen.

Während für die Hessentagstouren an der Damaschkebrücke Schluss ist, können Freizeitkapitäne die Fulda auch weiter hoch befahren. Kanuten und Ruderer kommen unter der Pontonbrücke ohnehin durch. „Für größere Boote lässt sich die Brücke öffnen, das haben wir so vereinbart“, sagt Manfred Merz, der stellvertretende Hessentagsbeauftragte der Stadt.

Überall in der Stadt und in der Aue kann man die Vorboten des Hessentages schon sehen. Am Bugasee betreibt der Hessenforst einen enormen Aufwand mit der Ausstellung „Der Natur auf der Spur“. Unter dem großen Zeltdach wächst der nachempfundene Rundgang vom Herkules durch den Habichtswald bis in die Auenlandschaft an der Fulda.

Riesige Baggerschaufel

Nicht weit davon entfernt ist gestern ein riesiger Bagger von K+S zusammengebaut worden. Das Kasseler Unternehmen gehört zu den Sponsoren der Ausstellung am Bugasee. Die Ladeschaufel ist stolze 4,60 Meter breit, der Bagger hat 333 PS. Er wird nach der Landesausstellung im Bergbau eingesetzt.

Riesiger Bagger: 47 Tonnen ist der gelbe Koloss von K+S schwer. Gerrit Steyer (links) und Thomas Krug montieren die Schaufel.

Ein Stück weiter Richtung Innenstadt entsteht in dem Wäldchen zwischen der Orangerie und der Spitzhacke das Weindorf. Die große Holzhütte, die an die Königsalm erinnert, gehört zur Außenbewirtschaftung der Orangerie bis zum Prinzessgarten.

Auch in der Innenstadt wird eifrig aufgebaut. Vom großen Zelt auf dem Friedrichsplatz bis zur Gastronomie auf dem Königsplatz und den diversen Bühnen geht der Aufbau in den Endspurt. Eine Attraktion auf dem Friedrichsplatz wird erst kurz vor dem Start des Landesfestes am Freitag fertig. Dort wird ein Riesenrad aufgebaut, aus dem man einen herrlichen Blick über die halbe Stadt haben soll.

Von Thomas Siemon

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