Andreas T. vor Berliner Ausschuss

Kassel/Berlin. Nun steht es fest: Andreas T., früherer Verfassungsschützer aus Hofgeismar, soll am 11. September vor dem Bundestagsausschuss aussagen, der die Ermittlungen in der Neonazi-Mordserie untersucht.

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Andreas T. stand unter Verdacht, in den Mordfall Halit Yozgat verwickelt zu sein. Unmittelbar vor den tödlichen Schüssen auf den jungen Türken war der Verfassungsschützer am Tatort. Außerdem hatte Andreas T. einen V-Mann geführt, der Kontakte zu neonazistischen Kreisen hatte. Andreas T. hatte vor Kurzem in einer Fernsehsendung gesagt, er habe nichts mit dem Mord zu tun. Er sei einfach zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen.

Vor Andreas T. wird vom Ausschuss auch der frühere Direktor des hessischen Verfassungsschutzes, Lutz Irrgang, gehört werden. Am 26. September sagt dann der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, der zum Zeitpunkt des Yozgat-Mordes im Jahr 2006 hessischer Innenminister war, aus. Die Kasseler Polizei wirft Bouffier vor, er habe damals ihre Emittlungen behindert. (tho)

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