Sicherheitsdienst löschte Feuer

Brandanschlag auf Zentrale von Wintershall in Kassel

Wurde Ziel eines Brandanschlags: Die Wintershall-Zentrale an der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel. Archivfoto:  Fischer

Kassel. Eine unbekannte Person hat in der Nacht zu Donnerstag versucht, in der Unternehmenszentrale von Wintershall in Kassel Feuer zu legen. Die Polizei ermittelt. 

Aktualisiert um 12 Uhr. Auf Anfrage bestätigte das am Donnerstagmittag die Polizei. Ein Unbekannter habe gegen 3.30 Uhr eine Fensterscheibe auf der Rückseite des Gebäudes an der Friedrich-Ebert-Straße 160 eingeschlagen und versucht, dort Feuer zu legen. Nur durch das schnelle Eingreifen eines Mitarbeiters des Sicherheitsdienstes sei verhindert worden, dass das Feuer sich ausgeweitet habe, so Polizeisprecher Torsten Werner. Der unbekannte Täter sei anschließend in Richtung Baumbachstraße geflüchtet.

Das Kommissariat 11 der Kasseler Kripo hat die Ermittlungen übernommen. „Uns liegen bislang keine Hinweise zu einem Motiv vor“, so der Polizeisprecher.

Die Wintershall Holding GmbH ist der größte deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent mit Sitz in Kassel und eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF.

In der Nacht zum 25. März hatte es erst einen Brandanschlag auf eine Moschee in der Bunsenstraße in Kassel gegeben. Dort hatten die vier unbekannten Täter ebenfalls eine Fensterscheibe eingeschlagen und zwei Brandsätze geworfen. Kürzlich hatte sich erst die Gruppe „Antifa International“ auf der linken Internetseite de.inymedia.org zu dem Anschlag auf die Moschee bekannt.

Kartenansicht: Wintershall in Kassel

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