Arbeit ist das halbe Leben

Zum Stadtjubiläum: Buch über Erwerbsleben Kasseler Bürger erschienen

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Buchprojekt: Herbert Lucan (von links), Studentin Hanna Hesse, Jochen Gerlach, Studentin Svenja Reinbold, Felizitas Hermenau, Studentin Ramona Pickel, Berthold Vogel und Monika Spohr haben sich mit der Kasseler Arbeitswelt beschäftigt.

Kassel. Ob Krankenschwester, Malermeister, Friseurin, Sozialarbeiterin, kaufmännische Angestellte, Industriemeister oder Verwaltungsbeamter - die Arbeit sichert zwar die Existenz, soll aber auch Sinn geben. Und der kann sich wandeln, so, wie sich auch die Arbeit und die Arbeitsbedingungen gewandelt haben.

Davon handelt das Buch „In Kassel ist viel passiert ... – Biografische Einblicke in Kasseler Arbeitswelten“, das jetzt erschienen ist. Das Buch ist ein Projekt zum Stadtjubiläum.

Wie sehen die Menschen selbst die Veränderungs- und Wandlungsprozesse ihrer Arbeit, welche Sorgen, welche Probleme haben sie? Was für Folgen ergeben sich für sie daraus, dass auch Kassel vom Industrie- zum Dienstleistungsstandort wurde?

Diesen und anderen Fragen sind Kasseler Soziologiestudenten nachgegangen, haben 35 Berufstätige aus verschiedenen Branchen befragt und ihre sogenannten Erwerbsbiografien erforscht. Herausgekommen sind lebendige, offene und persönliche Schilderungen und Porträts, die ein vielfältiges Bild der Kasseler Arbeitswelt zeichnen.

Initiiert haben das Buchprojekt der Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Uni Kassel, das Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales der evangelischen Kirche, der DGB Nordhessen, die Volkshochschule sowie die katholische Kirche in Kassel. Winfried Speitkamp, Dekan des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften: „Das Buch ist ein Beispiel für die gelungene Verbindung von Wissenschaft und Praxis.“

Das Buch (5 Euro) ist bei den Projektträgern erhältlich.

Von Sabine Oschmann

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