Quote leicht gestiegen - Aber besser als im Vorjahr

Arbeitsmarkt: Flaute durch die Ferien

Kassel. Der Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt hat durch die Sommerferien einen leichten Knick bekommen: Die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk Kassel hat im Juli um 432 zugenommen.

Damit sind jetzt 20.780 Menschen als arbeitslos registriert, was einer Quote von 6,8 Prozent entspricht (Juni: 6,6). Im Vergleich zum Vorjahr, als der Wert noch bei 7,1 Prozent lag, stellt sich die Entwicklung aber nach wie vor positiv dar.

Wegen der Ferienzeit ging nach Angaben der Agentur Kassel auch die Zahl der Stellenangebote zurück auf 1546. Im einstellungsstarken Juni lagen den Jobvermittlern noch 131 Angebote mehr vor. Betrachtet man die Bilanz seit Jahresbeginn, gab es aber bereits 296 Stellenangebote mehr als im Vorjahr.

Vom ferienbedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit ist laut Agenturchef Detlef Hesse besonders die Stadt Kassel betroffen. Hier stieg die Quote ebenfalls an auf 10,2 Prozent (Juni: 10,0). Hinzu komme, dass sich in der Großstadt mehr Menschen mit Vermittlungshemmnissen - gesundheitliche Einschränkungen, fehlende Ausbildung oder Sprachdefizite - konzentrierten.

Nach wie vor ist Hesse optimistisch, dass für die Stadt Kassel noch in diesem Jahr die Zahn-Prozent-Marke geknackt werden kann. „Nach der Ferien zieht der Arbeitsmarkt erfahrungsgemäß nochmal spürbar an.“ (rud)

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