Vereine und Verbände sollen sich mehr engagieren, zum Beispiel beim Stadtjubiläum

Arge steht in der Kritik

Brigitte Ledderhose

Forstfeld. Die Arge Forstfeld, also die Vereine und Verbände im Stadtteil, steht in der Kritik. Sie müsse sich viel mehr engagieren und sich vor allem jetzt an den Vorbereitungen für das Stadtjubiläum 1100 Jahre Kassel 2013 intensiv beteiligen, fordert der Ortsbeirat Forstfeld.

Diese Forderung verknüpfte er während seiner jüngsten Sitzung mit dem einstimmigen Beschluss, die Arge mit 50 Euro aus seinen Dispositionsmitteln zu unterstützen.

Hintergrund war ein Antrag der Arge an den Beirat auf 100 Euro für Stromkosten. Dies nahm der Ortsbeirat zum Anlass, mit der Arge-Vorsitzenden Dagmar Deventhal über das, so die Auffassung des Ortsbeirats, schon lange mangelnde Engagement der Arge zu diskutieren.

Es sei in keiner Weise nachvollziehbar, dass die Arge die Stromkosten nicht zahlen könne, erklärte der Beirat. Die Arge engagiere sich seit Längerem schon nicht mehr genügend im Stadtteil, lautete die Kritik. Deventhal räumte Probleme ein.

Die Arge-Vertreterin und der Ortsbeirat verständigten sich schließlich darauf, dass man einen gemeinsamen Neuanfang starten wolle. Ortsvorsteherin Brigitte Ledderhose (SPD) erklärte, sie werde das Gespräch mit der Arge suchen. Sie erwarte jedoch, dass sich die Arge in der nächsten Ortsbeiratssitzung am 1. Dezember mit Ideen und Vorschlägen zur Ausrichtung des Festes im Stadtteil Forstfeld anlässlich der 1100-Jahr-Feier einbringt. Dies sagte Deventhal zu.

In diesem Zusammenhang appellierte Ledderhose an alle Forstfelder Bürger, sich an dem Fest im Stadtteil vom 1. März bis zum 17. März 2013 zu beteiligen. Schulen, Kirchen, Vereine, Verbände, Firmen, Geschäftsleute sollen auf vielfältige Weise zeigen, welche Besonderheiten Forstfeld hat und wie es sich im Stadtteil lebt. Entsprechende Aktionen, Projekte und andere Aktivitäten seien willkommen, sagte Ledderhose.

In der Ortsbeiratssitzung am 1. Dezember, die ab 19 Uhr im Haus Forstbachweg, Forstbachweg 16C, stattfindet, sollen die Bürger erste Vorschläge einbringen und diskutieren. Außerdem soll eine Projektgruppe gegründet und ein „Botschafter“, die Verbindungsperson zwischen Stadtteil und Rathaus, bestimmt werden.

Im Zuge seiner Diskussion über die Dispositionsmittel beschloss der Ortsbeirat, 275 Euro für das Müsli-Frühstück an der Grundschule Lindenberg zur Verfügung zu stellen. (pom) Archivfoto: Steinbach

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.