Arthrose – Muss es immer gleich ein Kunstgelenk sein?

Experten informieren in der Reihe „Hören, was gesund macht“ am 7. Februar über die Möglichkeiten der Endoprothetik und beantworten Ihre Fragen

Wie die eigene Mobilität und damit die Lebensqualität bei zunehmenden Verschleiß der Gelenke erhalten werden kann, ist Thema in der Veranstaltungsreihe „Hören, was gesund macht“ im Elisabeth-Krankenhaus am Mittwoch, 7. Februar 2018, um 17 Uhr. In der kostenfreien Veranstaltung informieren die Fachärzte des Gelenkzentrums Nordhessen, Dr. Uwe Behrmann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Unfall- und orthopädischen Chirurgie des Elisabeth-Krankenhauses, sowie die niedergelassenen Orthopäden Dr. Bernd Kleinwächter und Dr. Hans-Günter Schafdecker, über die verschiedenen Behandlungsmethoden, die diagnostischen Verfahren sowie die verschiedenen Arten des Gelenkersatzes und klären über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten auf.

„Mit fortschreitendem Alter machen sich häufig auch unsere Gelenke bemerkbar – vor allem Knie und Hüfte, werden im Laufe unseres Lebens stark belastet und verschleißen“, weiß Dr. Behrmann. Die Gelenkknorpel, die zwischen den Knochen quasi als Gleitlager fungieren, nutzen sich ab – der Fachbegriff dafür ist Arthrose. Ist der Knorpel vollständig verschwunden, reibt Knochen auf Knochen und der Betroffene hat Schmerzen. Fehlhaltungen und einseitige Belastungen beschleunigen die Abnutzung.

„Ein fortgeschrittener Verschleiß, der keine Schmerzen verursacht, muss aber nicht zwangsläufig operiert werden“, weiß der Chefarzt. Ob ein Gelenkersatz notwendig ist oder nicht, richte sich auch immer nach den individuellen Wünschen des Betroffenen nach Mobilität und mehr Lebensqualität. Oftmals seien noch gelenkerhaltende Therapiemöglichkeiten wie physiotherapeutische Maßnahmen, medikamentöse Optionen und medizinische Hilfsmittel, wie Orthesen, möglich. „Erst wenn diese Maßnahmen nicht die gewünschte Wirkung zeigen oder der Verschleiß zu massiv ist, ist der Einbau eines Kunstgelenks angeraten“, erklärt Dr. Behrmann.

Datum:
Mittwoch, 7. Februar 2018 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Vinzenz-Saal, Elisabeth-Krankenhaus Kassel
Weinbergstraße 7

Referent(en):
Dr. med. Uwe Behrmann, Chefarzt Chefarzt Unfall- und Orthopädische Chirurgie, Elisabeth-Krankenhaus Kassel
Dr. med. Bernd Kleinwächter, Facharzt für Orthopädie, Überörtliche Gemeinschaftspraxis Melsungen | Bad Wildungen
Dr. med. Hans-Günter Schafdecker, Facharzt für Orthopädie, Orthopädische Praxisklinik Baunatal

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