Neueröffnung

Frisches aus Fernost bei Go Asia im Kasseler Kaufhof

Asiatischer Supermarkt Go Asia eröffnet am 26.11.2020 im Untergeschoss der Galeria Karstadt Kaufhof in Kassel. Von links Jian Dong Yan (Geschäftsführung), Jie Ke, Filialleiterin Ming Yue Yin, Kaufhof-Geschäftsleiter Stephan Engel und Wengui Ye von der Geschäftsführung von Go Asia.
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Alles bereit für die Kunden: Von links Jian Dong Yan (Geschäftsführung Go Asia), Jie Ke, Filialleiterin Ming Yue Yin, Kaufhof-Geschäftsleiter Stephan Engel und Wengui Ye von der Geschäftsführung von Go Asia.

Die Berliner Supermarktkette Go Asia eröffnet am 26. November 2020 ihre bundesweit 23. Filiale im Untergeschoss der Galeria Kaufhof in Kassel.

Kassel – Wer gerne asiatisch kocht oder einfach gern in exotischen Lebensmittelprodukten stöbert, der kommt sich im Untergeschoss der Galeria Kaufhof etwa so vor wie ein DDR-Bürger, als er Ende 1989 erstmals einen großen westdeutschen Supermarkt betreten hat: Die Vielfalt an bunten, exotischen und teils schwer erhältlichen Waren ist nahezu unüberschaubar in der neuen Kasseler Filiale der Supermarktkette Go Asia aus Berlin.

Ab heute (26. November 2020) kann das Einkaufspublikum erkunden, was aus der 800 Quadratmeter großen Fläche der früheren Kaufhof-Lebensmittelabteilung geworden ist. In lindgrüner Deko mit roten China-Lampions bietet Go Asia ein Sortiment von über 7000 Produkten aus vielen Ländern des Fernen Ostens an.

Alle Standardzutaten von dort gibt es in vielen Varianten: Allein 80 Reis- und 130 Nudelsorten sowie 120 Sojasaucen zählt Geschäftsführer Wengui Ye auf. Nicht minder üppig ist auch etwa die Auswahl an koreanischen Kimchi-Zubereitungen oder an Tofu-Sorten, die von einem Berliner Erzeuger kommen.

Wie wählt man da aus als interessierter Koch-Amateur? Die 30 Mitarbeiter der Filiale, alle mit asiatischen Wurzeln, helfen jederzeit gern, ermuntert Ye: „Die kochen ja auch daheim mit den Produkten.“

Ye begleitet in Kassel die 23. Markt-Eröffnung von Go Asia. Er weiß, welche Waren aus Asien bei westlichen Kunden am besten laufen – die vielen Sorten tiefgefrorene Garnelen und Dim Sum-Teigtaschen etwa, vor allem bei Jüngeren seien Instant-Nudeln oder Trend-Süßigkeiten wie Mochi aus Japan beliebt. Anderes im Sortiment, wie die fermentierten „tausendjährigen“ Enteneier aus China, „muss man schon mögen“, sagt Ye diplomatisch.

Von manchen anderen Anbietern der Branche unterscheidet Go Asia nicht nur die Warenpräsentation auf der Höhe zeitgemäßer Supermarktstandards, sondern auch ein umfangreiches Angebot an Frischprodukten: Hinter den Glastüren einer Kühlzellenwand warten appetitlich verpacktes Obst und Gemüse auf Käufer: Von Bambussprossen, exotischen Auberginensorten, Zitronengrasstängeln, Kräutern, frischen Tamarindenschoten, Jackfruit-Schnitzen, Tarowurzeln bis zu gewichtigen Wintermelonen reicht die Auswahl. Die Frischware kommt zweimal wöchentlich direkt aus Thailand auf dem Flughafen in Frankfurt an.

Nach Angaben von Geschäftsführer Wengui Ye machen Kunden mit asiatischen Wurzeln etwas mehr als die Hälfte des Einkaufspublikums bei Go Asia aus. Der Anteil verschiebe sich aber allmählich: „In unseren Berliner Filialen sind westliche Kunden bereits die Mehrheit“. Dies werde durch moderne Ernährungstrends und zunehmende Aufgeschlossenheit gegenüber asiatischen Produkten und Küchenverfahren begünstigt.

Kaufhof-Geschäftsleiter Stephan Engel verspricht sich einiges von den neuen Mietern im Haus: „Ich bin überzeugt, dass wir damit neue Zielgruppen ansprechen.“

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