Projekt wird verschoben

Auebad Kassel: Geplante Turbo-Rutsche kommt erst  im Frühjahr 2020

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Kassel: Auebad bekommt die zweite Rutsche erst im Frühjahr 2010

Eigentlich sollte das Kasseler Auebad bereits Ende dieses Jahres mit einer zweiten Rutsche ausgestattet werden. Das Projekt soll jetzt im Frühjahr 2020 realisiert werden.   

Vor knapp einem Jahr, im November 2019, hat der Aufsichtsrat der Städtischen Werke AG beschlossen, dass das Auebad eine zweite Rutsche bekommen soll. Damals hieß es, dass das Kombi-Bad an der Fulda voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2019 mit einer sogenannten Turbo-Rutsche ausgestattet werden soll.

Die Gäste des Bades müssen sich allerdings noch etwas gedulden. Der Baubeginn für die rasante Rutsche soll jetzt erst im kommenden Frühjahr sein, wie Ingo Pijanka, Sprecher der Städtischen Werke, auf Anfrage mitteilt. Der Hersteller habe die Statik für die neue Rutsche berechnet, demnächst werde man den Bauantrag bei der Stadt Kassel einreichen.

70 Meter lange Eisrutsche

Bei dem Hersteller der Rutsche handelt es sich um die renommierte Firma Wiegand Maelzer aus Rasdorf (Landkreis Fulda), die bereits Wasserrutschen für Bäder und Parks auf der ganzen Welt konstruiert hat. 

Das Unternehmen hat auch die erste Rutsche für das Auebad gebaut. Ebenso haben die Experten die 70 Meter lange Eisrutsche für die Kasseler Treppenstraße hergestellt, die erstmals im vergangenen Jahr während des Weihnachtsmarkts aufgebaut worden war.

Nach Angaben von Hendrik Wiegand, Geschäftsführer von Wiegand Maelzer, wird die neue Turbo-Rutsche 58,5 Meter lang, also deutlich kürzer und weniger kurvenreich als die bestehende, 116 Meter lange Breitreifen-Rutsche. Dafür werde sie schneller als die erste Rutsche. Die neue Röhrenrutsche könne ohne Reifen genutzt werden, so Wiegand.

Er geht davon aus, dass die einzelnen Segmente der Turbo-Rutsche, die auf Lkw zum Auebad gebracht werden, ab März beziehungsweise April 2020 vor Ort installiert werden. Es dauere etwa drei bis vier Wochen, bis die neue Rutsche, die einen Durchmesser von 90 Zentimeter hat, stehe. 

Verschiedene Lichteffekte

Voraussichtlich sei die Turbo-Rutsche Ende April für die erste Rutschpartie startklar. Für Action bei der rasanten Fahrt sollen Spezialeffekte und Besonderheiten wie eine Zeitmessanlage sowie verschiedene Lichteffekte sorgen.

Die Städtischen Werke müssen für die zweite Rutsche allerdings auch noch die Technik anpassen, so Pijanka. So müssen zum Beispiel im Keller neue Wasserbehälter installiert werden, um die Rutschbahn vorspülen zu können. 350 000 Euro wollen die Städtischen Werke insgesamt in die neue Rutsche investieren.

Mit der neuen Turbo-Rutsche wolle man das Auebad noch attraktiver machen, besonders für ältere Kinder und Jugendliche, so Oberbürgermeister Christian Geselle, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Städtischen Werke ist.

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