Videowand ist i-Tüpfelchen bei der 22 Millionen Euro teuren Sanierung - Leichtathleten und KSV als Nutzer

Das Auestadion ist der Star

Freut sich auf viele spannende Wettkämpfe und Spiele im Auestadion: KSV-Urgestein Werner Haßenpflug überzeugte sich gestern mit Vertretern der Stadt und des Landes von der Qualität der Videowand. Foto:  Koch

Kassel. Es sind nur noch neun Tage bis zum Start der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Kassel. Schon jetzt steht fest, dass sich das für 22 Millionen Euro runderneuerte Auestadion in Topform präsentieren wird. Das i-Tüpfelchen ist die 72 Quadratmeter große Videowand, auf der sich die Besucher knappe Entscheidungen und Rekorde noch einmal in Zeitlupe anschauen können.

Diesen Service hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband zur Auflage gemacht. Ohne Videowand hätte es den Zuschlag für Kassel nicht gegeben. An der Finanzierung der 400 000 Euro teuren Wand beteiligt sich das Land Hessen mit 180 000 Euro. Der mündlichen Zusage folgte gestern der schriftliche Bescheid, den Staatssekretär Werner Koch im Stadion Anne Janz als Vertreterin des Kasseler Magistrats übergab.

Mit dabei war auch die Führungsetage des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dirk Lassen und Geschäftsführer Giuseppe Lepore. Der mittlerweile ausgeschiedene ehemalige KSV-Präsident Jens Rose hatte erheblichen Anteil daran, dass die Videowand nach einigen Querelen realisiert werden konnte. Um nicht an die bei öffentlichen Aufträgen nötigen Fristen bei der Ausschreibung gebunden zu sein, war der KSV als Käufer eingesprungen. Der Verein, der die Wand regelmäßig bei Heimspielen nutzen wird, beteiligt sich mit 55 000 Euro an den Kosten. Den Rest übernimmt die Stadt. Beim Pokalspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag, 31. Juli (Anpfiff 17.30 Uhr) kommt die Videowand erstmals beim Fußball zum Einsatz.

Vorverkauf läuft gut

Vorher sind aber erst einmal die Leichtathleten dran. Der Vorverkauf läuft nach Angaben des Verbandes hervorragend. Zu den Höhepunkten am Samstag (23.7.) gehört der Hammerwurf der Frauen, bei dem Weltrekordlerin Betty Heidler eine neue Bestmarke anpeilt. Das Finale beginnt um 15.30 Uhr. Spannend wird es im Hochsprung der Frauen ab 15.40 Uhr Die Finalläufe über 100 Meter bei den Frauen und Männern finden innerhalb von zehn Minuten ab 18.55 Uhr statt.

Am Sonntag (24.7.) stehen unter anderem der Stabhochsprung der Männer (ab 15.45 Uhr), das Speerwurffinale der Frauen (17.10 Uhr) sowie die Mittelstrecken und die 400-Meter-Staffeln auf dem Programm.

Karten ab 7,50 Euro (Stehplatz) gibt es unter anderem beim HNA-Kartenservice, Kurfürsten-Galerie, sowie unter der Telefonhotline 1805/969 0000.

Von Thomas Siemon

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