Regen sorgt für Riesenblumen

Auf der Blumeninsel Siebenbergen in Kassel sind üppige Beete zu bewundern

Sie sorgen für Ordnung im Staudenbeet auf der Insel Siebenbergen: Die Azubis Mareike Schember (von links), Elisabeth Dück und Aileen Anschütz schneiden den Frauenmantel.
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Sie sorgen für Ordnung im Staudenbeet auf der Insel Siebenbergen: Die Azubis Mareike Schember (von links), Elisabeth Dück und Aileen Anschütz schneiden den Frauenmantel. Die gelben Taglilien bleiben stehen.

Der viele Regen und die niedrigen Temperaturen haben etwas Gutes: Die Pflanzen auf der Blumeninsel Siebenbergen in der Karlsaue sind richtig gut gewachsen.

Kassel - In den kommenden Tagen kann man sich bei Sonnenschein an der Blütenpracht erfreuen. Natürlich habe die Witterung auch dazu beigetragen, dass nicht nur die Blumen, sondern auch das Unkraut in die Höhe geschossen ist, sagt Gärtnerin Karolin Hörle. Zusammen mit ihren Kollegen hat sie das unliebsame Kraut aus den Beeten der Blumeninsel entfernt.

Besonders schön ist das Mammutbeet anzusehen. Das trägt seinen Namen nicht, weil die Blumen in diesem Jahr so hoch gewachsen sind, sondern weil es direkt neben dem Mammutbaum angelegt worden ist. Rosa Spinnenblumen, blaue Strohblumen, verschiedene Salbeiarten, Mangold, Fleißige Lieschen, roter Fuchsschwanz, Indisches Blumenrohr, lila Vanilleblumen und Eisenkraut bieten Blumenliebhabern einen wunderschönen Anblick. Eine Farbexplosion.

Variationen in Weiß: Azubi Christian Wefzow steht an einer Spinnenblume. Im Beet sind auch Strandflieder und Strohblumen zu finden.

„Bei schönem Wetter ist es am schönsten direkt auf der Blumeninsel zu arbeiten“, sagt Gärtnerin Hörle. Bei Regen ist sie auch gern in den Gewächshäusern der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) unterwegs, die in der Karlsaue auf Höhe des Auebads liegen. Dort werden die Tausenden von Pflanzen, die jährlich auf der Blumeninsel eingepflanzt werden, gezogen.

Rast nach dem Rundgang: Im Besucherpavillon auf der Insel Siebenbergen gibt es ein gastronomisches Angebot.

Hier überwintern auch die vielen Fuchsienarten, die derzeit in Beeten auf der Blumeninsel zu bewundern sind. Die mehrjährigen Gehölze werden in Gittertöpfen in die Beete gepflanzt, sodass sie zu Saisonende im Oktober wieder leichter aus dem Boden geholt werden können.

Bis dahin ist noch viel Zeit, um herrliche Hortensien und prächtige Engelstrompeten auf der Blumeninsel zu betrachten. (use)

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