70 Prozent an heimische Unternehmen

Hessentag: Aufträge bleiben in Region

Ein Prost auf die Region: Die heimischen Brauereien Hütt und Martini verkaufen das Bier an die Besucher des Hessentags. Darüber freuen sich auch Agnes und Kostas Vick vom Düsseldorfer Hof. Foto: Koch

Kassel. 70 Prozent der Aufträge, die die Stadt anlässlich des Hessentags vergeben hat, sind an Betriebe in Kassel beziehungsweise in Nordhessen gegangen, sagt die Hessentagsbeauftragte Stefanie Herzog.

Wie viel Geld des Budgets von fünf Mio. Euro damit in der Region bleibt, darüber gebe es allerdings keine Aufstellung. Nur so viel: „Ein richtiger großer Betrag bleibt hier.“ Bislang seien mehr als 200 Firmen beschäftigt und 120 Vergaben gemacht worden. „Dabei waren wir an die ganz engen Grenzen der Vergaberichtlinien gebunden“, sagt Herzog. Die Stadt habe Firmen aus Nordhessen jedoch nicht bevorzugt, sondern immer das wirtschaftlichste Angebot gewählt.

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Herzog ist froh, dass solche Angebote von vielen heimischen Firmen abgegeben worden sind. So haben zum Beispiel die Brauereien Hütt und Martini den Zuschlag für das Bier bekommen, Zelte Göttig (Fuldatal) ist für die Bestuhlung im Weindorf und das Trachtenzelt verantwortlich, die Kaufunger Firma Zeppelin Rental liefert Event-Container (Toiletten, Büros und Material), Rhino Showtechnik (Helsa) sowie Ton Direkt und Auditiv (beide Kassel) sind ebenso berücksichtigt worden.

Auch als Subunternehmer

Zudem würden auswärtige Firmen auch nordhessische Subunternehmer beschäftigen. Pabst-Security aus Lampertheim engagiere das Kasseler Unternehmen Protex, und zu dem Unternehmen Hassia, das den Zuschlag für die antialkoholischen Getränke bekommen hat, gehöre das Caldener Mineralwasser. Der Hessentag habe nicht nur eine hohe Werbekraft für die Stadt Kassel, sondern sei Motor für die Region. Handwerker Restaurants, Hotels, Taxifahrer, Veranstaltungsstätten oder der Einzelhandel würden von dem Landesfest, das vom 14. bis 23. Juni gefeiert wird, profitieren. „Das sind zehn Tage, die vielen Leuten große Einnahmen bescheren“, sagt Herzog.

Von Ulrike Pflüger-Scherb

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