Nach zwei Jahren Stillstand: Bauunternehmen will sieben Stadtwohnungen errichten

Ab August wird gebaut

Stillstand seit zwei Jahren: Die Baufirma Memoglu hat die Arbeiten nach dem Ausheben der Baugrube abgebrochen, um andere Projekte in Angriff zu nehmen. Im August soll hier weiter gebaut werden. Foto: Dilling

Vorderer Westen. Die Baugrube ist ausgehoben, der Kran steht. Doch seit zwei Jahren tut sich nichts auf der Baustelle an der Emmerichstraße 10. Laut Ortsvorsteher Wolfgang Rudolph haben sich bereits Anwohner beschwert. Es werde gemutmaßt, dort solle gar nicht gebaut werden, das Grundstück werde unzulässigerweise als Baulager genutzt. Auf Anfrage der HNA hat Alim Aydin, Geschäftsführer der ausführenden Baufirma Memoglu, diese Befürchtungen zurückgewiesen: Ab August gehe es weiter. Anfang 2013 solle das Gebäude fertig sein.

Aydin will nach eigenen Worten auf eigenem Grundstück an der Emmerichstraße 10 sieben Stadtwohnungen und eine Tiefgarage errichten, ein Projekt von deutlich über einer Million Euro. Die Vermarktung der geplanten Eigentumswohnungen sei jetzt erst angelaufen.

Eine Baugenehmigung für das Mehrfamilienhaus hatte der Generalunternehmer bereits 2009 beantragt und erhalten. Doch dann sei es zu unvorhersehbaren Verzögerungen gekommen, sagt Aydin, der den 2004 gegründeten Familienbetrieb führt. 2010 habe er das benachbarte, zum Verkauf stehende ehemalige Gebäude der ärztlichen Verrechnungsstelle erwerben können. Das habe die Firma Memoglu erst einmal von Grund auf sanieren müssen. Die Firma verlegte ihren Sitz von Bettenhausen dorthin. Später seien große Aufträge hereingekommen, die die Kapazität des Unternehmens voll in Anspruch genommen hätten, sagt Aydin. Memoglu baut unter anderem ein großes Mehrfamilienhaus im Baugebiet „Am obersten Heimbach“ und einen Gebäudekomplex an der Landgraf-Karl-Straße, der fast fertig ist. Für die Baustelle Emmerichstraße ließ Aydin seine Baugenehmigung bis Oktober 2013 verlängern, wie die Stadt bestätigt.

Aydin plant ein weiteres Bauprojekt an der Emmerichstraße. In etwa zwei Jahren wolle er auf dem Grundstück Emmerichstraße 6, das ihm ebenfalls gehöre, Parkplätze schaffen oder ein Parkhaus errichten. Das solle den Parkdruck aus der schmalen Anliegerstraße hinter der Martini-Brauerei nehmen. (pdi)

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