Ortsbeirat Brasselsberg befürchtet mehr Verkehr

Autobahnlärm: Messung gefordert

Brasselsberg. Der Ortsbeirat hat seine Forderung nach Lärmschutzmaßnahmen entlang der Autobahn A44 erneuert. Während seiner jüngsten Sitzung forderte das Gremium Lärmmessungen rund um die Uhr im Bereich unterhalb des Steinernen Schweinchens, im Wohnquartier, das nur durch freies Feld von der Autobahn getrennt ist.

Außerdem soll Stadtbaurat Christof Nolda klären, ob es Pläne für einen Ausbau der A44 gibt. Der böte nach Ansicht des Gremiums die Chance für die Errichtung von Schallschutzwänden. Zuvor hatte Volker Lange vom Umwelt- und Gartenamt dem Gremium erläutert, dass der Erdwall, der gerade bei Nordshausen entsteht, in Richtung der Autobahnanschlussstelle Bad Wilhelmshöhe nicht weitergebaut werden könne. Das liege nicht nur an dem Bodendenkmal von zwei Wüstungen. Es gebe in diesem Bereich wertvolle Biotope und verkabeltes Gelände. Außerdem sei der neue Lkw-Parkplatz im Weg. Viele Grundstücke dort gehörten Privatleuten.

In der Diskussion wurde deutlich, dass der Ortsbeirat schnellere und einfachere Möglichkeiten für den Lärmschutz sucht. Selbst wenn der Erdwall weitergebaut werde, könne es bis zu 20 Jahren dauern, bis er fertig sei.

Ortsvorsteherin Vera Wilmes rechnet damit, dass der Verkehr auf der A44 schnell zunehmen wird. Einige Besucher der Ortsbeiratssitzung beschwerten sich darüber, dass sie bei schlechten Windverhältnissen schon jetzt wegen des Autobahnlärms nachts die Fenster schließen müssten. (pdi)

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