Mehr Lagerkapazität ist das Ziel

Autobahnmeisterei baut neue Halle für Streusalz

Der Winter kann kommen: Hier sollen ab November die Streusalzvorräte der Autobahnmeisterei eingelagert werden. Die Stahlbetonwände der 28 Meter langen und 18 Meter breiten Halle werden von innen mit salzbeständigem Kunststoff beschichtet. Foto:  Heise-Thonicke

Kassel. Der Winter ist in Sicht. Und das Landesamt Hessen mobil will für den Fall gewappnet sein, dass er ähnlich frostig ausfallen könnte wie in den Jahren 2009 und 2010. So wird derzeit auf dem Gelände der Autobahnmeisterei im Kasseler Stadtteil Bettenhausen eine neue Salzlagerhalle gebaut.

Die hohe Holzkonstruktion fällt zurzeit besonders ins Auge, wenn man sich der Stadt auf der Autobahn 7 von Norden her nähert. Die Halle, die einst auf diesem Gelände stand, sei sanierungsbedürftig gewesen und abgerissen worden, sagt Hessen-mobil-Sprecher Gerd Bohne. Auch habe das Lagervolumen von etwa 600 Tonnen nicht mehr ausgereicht. Bei strengen Wintern wie 2008/2009 und 2009/2010 seien die Lagerkapazitäten schnell verbraucht gewesen, und die Anlieferung von Salz habe sich teilweise schwierig gestaltet. „Wir hatten zwar noch Salz, aber nicht mehr üppige Vorräte“, schildert Bohne.

In der neuen Halle, die rund 600 000 Euro kostet und im November fertig sein soll, könnten rund 2500 Tonnen Streusalz für die Autobahnmeisterei Baunatal eingelagert werden. In jedem Fall genügend Salz, um in der Region den Winterdienst gewährleisten zu können. Außerdem könne man so wirtschaftlicher arbeiten, weil man dank größerer Lagerkapazitäten den Frühbezug der Lieferanten nutzen und so günstiger einkaufen könne.

Zurzeit würden in Hessen mehrere der zum Teil 40 bis 50 Jahre alten Salzlagerhallen durch neue ersetzt, unter anderem in Gudensberg und bei Melsungen. Auch die in Folge von Brandstiftung zerstörte Halle in Borken wird durch einen Neubau ersetzt. (hei)

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