Vorbereitungen beginnen

Autobahn A7 bei Kassel: Erneut Großbaustelle - Achtspuriger Ausbau geht weiter

Hier beginnen bald die Bauarbeiten: die A7 bei Kassel fotografiert in Fahrtrichtung Süden.
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Hier beginnen bald die Bauarbeiten: die A7 bei Kassel fotografiert in Fahrtrichtung Süden.

Der achtspurige Ausbau der A7 bei Kassel soll ab Mai weitergehen. Die Vorbereitungen dafür starten bereits in der kommenden Woche.

Kreis Kassel – Der Ausbau der A7 auf acht Spuren geht weiter. Federführend ist seit Januar die Bundesbehörde Autobahn GmbH. Diese teilt mit, dass die Vorbereitungen für die Bauarbeiten in der kommenden Woche beginnen. Ab Mitte Mai folgt der eigentliche Streckenausbau auf einer Länge von 1,6 Kilometern zwischen dem Kreuz Kassel-Mitte und dem Dreieck Kassel-Süd.

Zu den Vorbereitungen gehört zum Beispiel die Einrichtung von Mittelstreifenüberfahrten für die späteren, wechselnden Verkehrsführungen, erklärt Sprecher Joachim Schmidt. Denn während der Bauarbeiten würden abschnittsweise zwei Fahrstreifen auf die Gegenfahrbahn verlegt. Ziel sei, dass in jede Fahrtrichtung immer drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

Streckenausbau ab Mitte Mai: Die A7 bei Kassel bekommt zusätzliche Fahrspuren

Ab Mitte Mai beginnt der eigentliche Streckenbau in Fahrtrichtung Süd, inklusive des Baus der Entwässerungs- und Schutzeinrichtungen. Die Arbeiten an der Autobahn in Richtung Süd sollen laut Schmidt Ende 2021 abgeschlossen sein. Danach beginnen die Arbeiten in Fahrtrichtung Nord, die voraussichtlich bis Ende 2022 dauern werden.

Dabei wird nicht nur die Strecke verbreitert, erklärt Schmidt. Im Zuge der Arbeiten würde die alte Tank- und Rastanlage Kassel weiter zurückgebaut und begrünt. Darüber hinaus würde die vorhandene Beschilderung demontiert und neue Verkehrszeichenbrücken über der Fahrbahn errichtet. Auch werde im Bereich der Abfahrt Lohfeldener Rüssel in Fahrtrichtung Nord ein neues Regenrückhaltebecken gebaut.

A7 bei Kassel: Ausbau wegen erhöhter Verkehrsbelastung

Das Auftragsvolumen liegt auf diesem Abschnitt bei rund 11,5 Millionen Euro, sagt Schmidt. Baubeginn für das Gesamtprojekt war 2011, insgesamt würden 92 Millionen Euro investiert. Der achtstreifige Ausbau der A7 sei eine Vorbereitung auf die erhöhte Verkehrsbelastung, die durch den Ausbau und die Weiterführung der A44 erwartet wird.

Mit dem Ausbau in Richtung Nord ist der achtstreifige A7-Ausbau abgeschlossen. Zum Gesamtprojekt gehören aber auch Bauarbeiten im Bereich des zukünftigen Dreiecks Lossetal, der jetzigen Anschlussstelle Kassel-Ost. Wann hier mit den Arbeiten begonnen werden kann, hängt laut Schmidt vom Verlauf des Planfeststellungsverfahrens der A44 vom Lossetaldreieck bis Helsa-Ost ab. (Michaela Pflug)

Bei den Ausbauarbeiten wurde zudem auf Teilstrecken ein neuer Asphalt benutzt, der den Verkehrslärm dämmen soll. Die A7 ist eine viel befahrene Autobahn, wo es des Öfteren zu Unfällen kommt. Erst vor kurzem gab es einen schweren Verkehrsunfall bei Melsungen.

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