Polizei: Keine Gefahr durch Tiere an A  49

Autofahrer besorgt über Rehe

Kassel. Die Mitarbeiter der Autobahnpolizeistation Baunatal haben in den vergangenen drei Wochen wiederholt Anrufe von besorgten Verkehrsteilnehmern bekommen.

Die Autofahrer hätten gemeldet, zwei Rehe in einem Innenohr der Anschlussstelle Auestadion der A  49 beobachtet zu haben, sagt Polizeioberkommissar Michael Piechota.

Man könne die Rehe auf der rechten Seite sehen, wenn man aus Richtung Baunatal (Süden) komme und am Auestadion Richtung Innenstadt abfahre. Piechota geht davon aus, dass die beiden Rehe vor geraumer Zeit die Schutzplanken an der Anschlussstelle übersprungen hätten und sich seitdem in dem dicht bewachsenen Areal aufhalten. „Solange die Tiere genug Futter finden, fühlen sie sich da wohl“; sagt Piechota. „Da sind sie sicher vor Feinden und stören nicht.“

Das Ordnungsamt der Stadt Kassel ist als Untere Jagdbehörde für das Wild im Stadtgebiet zuständig. Mitarbeiter Lothar Pflüger erklärte am Dienstag, nachdem er von den beiden Rehen erfahren hatte, dass er den Jagdpächter informieren werde. Der müsse dann entscheiden, ob die Tiere in dem Autobahnohr bleiben oder verjagt werden sollen. Wild darf übrigens nicht überall geschossen werden. Wo es eine geschlossene Wohnbebauung gebe, bestehe ein Schießverbot, sagt Pflüger.

Eine Schießerlaubnis für das Stadtgebiet werde nur in besonderen Einzelfällen erteilt. Vor Jahren sei zum Beispiel ein verletzter Schwan in der Aue erschossen worden. Zudem sei das Schießverbot einmal aufgehoben worden, als es eine Kaninchenplage auf Kassels Friedhöfen gegeben habe, so der Mitarbeiter der Unteren Jagdbehörde. (use)

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