Unternehmen soll fristlose Kündigungen zurückgezogen haben

Automaten-Affäre bei VW: Acht Güteverfahren vor Arbeitsgericht

Automaten-Affäre bei VW: Acht Güteverfahren Anfang März vor Arbeitsgericht

Kassel. Die erste Güteverfahren vor dem Kasseler Arbeitsgericht wegen der sogenannten Automaten-Affäre bei VW sollen jetzt am Freitag, 5. März, stattfinden.

Nach Angaben von Wolfgang Leinweber, Sprecher des Gerichts, sind für diesen Tag vier Verhandlungen terminiert worden. Vier weitere Klagen gekündigter VW-Mitarbeiter sollen zudem am Dienstag, 9. März, verhandelt werden.

Lesen Sie dazu auch:

VW einigt sich mit einem Mitarbeiter

VW: Zigaretten geholt und dabei Geld kassiert

VW-Affäre: Die Ersten müssen gehen

VW-Mitarbeiter klagen gegen Kündigung

Darüber hinaus seien drei weitere Klagen bei Gericht eingegangen, für die es aber noch keine Termine gebe. Sollte es bei den Güteterminen zwischen beiden Parteien, VW und dem gekündigten Arbeitnehmer, zu keiner Einigung kommen, wird es in zwei bis drei Monaten einen Kammertermin vor dem Gericht am Ständeplatz geben.

VW soll zwölf Stammbeschäftigten aus dem Werk Kassel fristlos gekündigt haben, weil sie sich auf Kosten des Konzerns bereichert haben sollen. Gerüchten zufolge sollen auch 37 Mitarbeiter der WOB AG und der Autovision, Tochterfirmen von VW, Kündigungen erhalten haben. Das Unternehmen wirft ihnen vor, die Chipkarten ihrer Werksausweise absichtlich an defekten Zigarettenautomaten aufgeladen zu haben.

Der HNA liegen Informationen vor, dass VW die fristlosen Kündigungen dreier Mitarbeiter zurückgezogen haben soll. Deshalb war ein erster Gütetermin Anfang dieser Woche vor dem Kasseler Arbeitsgericht auch aufgehoben worden. (use)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.