Alles indisch am Bahnhof Wilhelmshöhe: Neues Restaurant "Indian Palace" kommt

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„Indian Palace“ macht demnächst im früheren „Himalaya“ auf: Von links Inhaber Imtiaz Ahmed sowie die Köche Dharmendra Singh und Vinod Singh. Im Hintergrund kann man ins City-Center schauen.

Am Bahnhof Wilhelmshöhe steht eine Neueröffnung bevor: In die bisherigen Räume des Restaurants Himalaya, das in die Galerie Atrium umgezogen ist, kommt ein weiteres indisches Lokal.

Das Nachfolgelokal im City-Center auf der Bahnhofsseite wird „Indian Palace“ heißen. Die beiden Restaurants haben geschäftlich nichts miteinander zu tun. 

Der neue Gastronom Imtiaz Ahmed kommt aus dem Raum München, wo er an einem indischen Restaurant beteiligt ist, das auf Bewertungsportalen mit recht viel Lob bedacht wird. Über private Kontakte habe er gehört, dass in Kassel „ein sehr schönes Lokal“ zu pachten sei, sagt Ahmed, der bereits nach Kassel umgezogen ist. Mit dem Stammsitz in Bayern bleibe er verbunden.

Nordindische Küche mit Tandoor-Lehmofen viel Fleisch- und Milchprodukten

Der von ihm angekündigte nordindische Küchenstil – chrarakteristisch sind dafür etwa Speisen aus dem Tandoor-Lehmofen, viele Fladenbrotsorten und ein vergleichsweise hoher Anteil an Fleischgerichten sowie Milchprodukten wie Joghurt – steht ähnlich beim Nachbarn auf der Speisekarte. Im „Indian Palace“ solle es preislich aber moderater zugehen als bisher, sagt der Betreiber. Seine Karte hat recht viele Positionen und umfasst auch eine stattliche Weinliste.

Als die 300 Quadratmeter große Gastro-Immobilie im Lauf des Frühjahrs auf den Markt kam, war nach Angaben von City-Center-Manager Mark Zimni noch nicht bekannt, dass das gut eingeführte „Himalaya“ mit viel Stammpublikum in die unmittelbare Nachbarschaft umzieht.

Grund für die Aufgabe der Räume im City-Center waren wirtschaftliche Schwierigkeiten nach einer Erweiterung in die Innenstadt. Daraufhin gab es Probleme mit dem Pachtvertrag für die Gastro-Räume am Bahnhof, die einem Privateigentümer aus dem Münsterland gehören.

Die Flächen im City-Center seien nach Art einer Eigentümergemeinschaft organisiert, erläutert Center-Manager Zimni. Die Verhandlungsgespräche über eine Neuverpachtung hätten sich über einen längeren Zeitraum hingezogen. Seit Mai war das Lokal dann parallel geschlossen.

Räume im Bahnhof lockten Gastronomie

„Unser erster Gedanke war gewesen, dort künftig ein anderes Konzept als Gastronomie zu machen“, sagt Mark Zimni. Die Fläche sei bundesweit online angeboten worden. Daraufhin seien Bewerbungen hereingekommen, die dennoch wieder Bezug auf die bisherige gastronomische Nutzung genommen hätten.

Nach Handelseinigkeit mit dem Eigentümer soll es nun also indisch weitergehen, mit indischem Wettbewerb vor der Haustür. Imtiaz Ahmed und seine Leute sind gerade dabei, das Ambiente des künftigen „Indian Palace“ nach ihren Wünschen anzupassen: „Wir bringen etwas mehr Farbe hinein.“

Es seien aktuell noch ein paar behördliche Dinge zu regeln. Der neue Betreiber hofft, dass das bis Ende dieses Monats erledigt ist und dann eröffnet werden kann. Das "Indian Palace" wird keinen Ruhetag haben und von 11.30 bis 23 Uhr durchgehend geöffnet sein.

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