Großbaustelle aus dem Segelflugzeug fotografiert

Blick von oben auf den Herkules - Wasserspiele ab 1. Mai

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Gewaltiges Bauwerk: Das riesige Oktogon mit der Pyramide und der Herkulesfigur aus der Luft fotografiert. Die Sanierung dauert noch mindestens zwei Jahre.

Kassel. Solche Einblicke bekommt man nicht jeden Tag. Es sei denn, man ist wie Thomas Meder aus Witzenhausen Segelflieger.

Der Hobbyfotograf hat uns diese Aufnahmen vom Bergpark Wilhelmshöhe zur Verfügung gestellt. Besonders interessant ist neben dem Schloss Wilhelmshöhe und der Löwenburg die Großbaustelle Herkules.

Ungewöhnliche Perspektive: Schloss Wilhelmshöhe aus dem Flugzeug fotografiert.

Dort begannen die Sanierungsarbeiten vor mittlerweile zehn Jahren. Damals durfte man nur vom Welterbetitel träumen, mittlerweile ist der kulturelle Ritterschlag längst Realität. Auf der Herkulesbaustelle kann man aus dieser Perspektive das Oktogon mit den Gerüsten im Zentrum gut erkennen. Ein riesiges Speichenrad sorgt seit einigen Monaten für zusätzliche Stabilität des fast 300 Jahre alten Bauwerks. Die auf dem Foto nicht sichtbaren Pfeiler und Bögen im Inneren des Bauwerks müssen ebenfalls noch verstärkt werden. Sie sind derzeit mit Holzkonstruktionen abgesichert.

Ebenfalls gut erkennbar sind die Gerüste an der zur Stadt ausgerichteten Vorderseite des Bauwerks. Dahinter verbergen sich große Tuffsteinflächen, die ebenfalls noch saniert werden müssen.

Der Kran rechts im Bild steht am Rand der Vexierwassergrotte, die hufeisenförmig von zwei Wassertreppen umschlossen wird. Das Gerüst mit den weißen Planen und dem roten Dach weist auf weitere Arbeiten an den Wasserläufen und den Aussichtspunkten hin.

Noch viel zu tun 

Soll ebenfalls saniert werden: Die Löwenburg.

Die Fahrzeuge auf dem Gelände gehören alle zu den verschiedenen Baufirmen, die am Herkules beschäftigt sind. Über die bislang bewilligten 30 Mio. Euro für die Herkulessanierung gibt es weiteren Bedarf. Das Land prüft derzeit, wie viel die Ertüchtigung der Statik und die Beseitigung von Hohlräumen kosten. Die Arbeiten werden noch mindestens zwei Jahre dauern.

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