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Jetzt müssen Fahrer lange warten: Nur noch eine Spur auf Bertha-von-Suttner-Straße frei 

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Dauerbaustelle Druseltalstraße: Die Bertha-von-Suttner-Straße ist oben links zu sehen. Hier fällt ab Montag bis kurz vor Ostern eine Spur weg.

Die Winterpause ist vorbei, seit Montag, 11. März, gibt es eine gravierende Veränderung auf der Großbaustelle Druseltalstraße.

Aktualisiert am Montag um 16.30 Uhr. Es steht aus Richtung Bahnhof Wilhelmshöhe auf der Bertha-von-Suttner-Straße nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Über die kann man sowohl nach links (stadteinwärts) als auch nach rechts (stadtauswärts) abbiegen.

Wegen der Arbeiten war bisher bereits eine von drei Spuren weggefallen. Jetzt wird es noch enger. Deshalb gibt es lange Wartezeiten vor der Ampel. Einige Autofahrer berichteten am Montag von bis zu 15 Minuten, die sie im Stau standen. Die einspurige Verkehrsführung dauert nach Angaben der Stadt voraussichtlich bis Donnerstag, 18. April. Eine mögliche Ausweichroute, so der Tipp, führt über die Bremelbachstraße und die Wilhelmshöher Allee. Nach Ostern soll sich die Lage wieder entspannen.

Noch bis Ende 2019 laufen die umfangreichen Bauarbeiten auf der Druseltalstraße, bei denen nicht nur die Straße, sondern auch Kanäle und Leitungen im Untergrund erneuert werden. Danach soll es spürbar flotter vorangehen als bisher.

Die Planung der Stadt sieht einen zweiten Linksabbieger von der Druseltalstraße in die Bertha-von-Suttner-Straße und eine Verlängerung des Linksabbiegestreifens in die Eugen-Richter-Straße vor. Das soll den Verkehrsfluss beschleunigen. Weiterhin werden im heutigen Baustellenbereich neue Radverkehrsanlagen gebaut.

Ab Montag nur noch einspurig befahrbar: Die Bertha-von-Suttner-Straße in Kassel. Klicken Sie oben rechts auf das Kreuz, um die gesamte Grafik zu sehen. 

Während der gesamten Bauzeit bleibt die Druseltalstraße zwischen der Bertha-von-Suttner-Straße und der Eugen-Richter-Straße in beiden Richtungen befahrbar. Die Kreuzung zur Eugen-Richter-Straße bleibt auch weiterhin für die Straßenbahnen der KVG offen.

Bisher liegen die Arbeiten im Zeitplan. Vorgesehen ist, dass die Städtischen Werke bis Mitte Mai die Erneuerung der Versorgungsleitungen abschließen. Im Anschluss soll dann die Straße erneuert werden. Die Kosten für den Straßenbau liegen bei 2,5 Millionen Euro.

Die Arbeiten im Übergangsbereich zwischen Druseltalstraße und Kohlenstraße haben bereits vor einem Jahr begonnen. Sie dauern auch deshalb so lange, weil es aufwendige Arbeiten an den 80 Jahre alten Kanälen gab.

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Druseltalstraße: Hier gibt es ab Montag nur noch eine Spur

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