Erfolgreiche Saison

Mehr als 100.000 Besucher: Freibad in Bad Wilhelmshöhe auf Erfolgswelle

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Im Bad gab es Geschenke: Jens Herbst (rechts), Bäderchef der Städtischen Werke, und Bernd Nowak (dahinter), Leiter des Freibads, überreichten gestern Manfred Rausch als 100.000 Besucher Gutscheine. Rausch war mit seiner Schwägerin Birgit sowie mit seinen Kindern, Nichten und Neffen, Annika, Charlotte, Marie, Finja, Marie und Donatien, im Bad.

Kassel. Eine gute Nachricht jagt die nächste beim Freibad in Bad Wilhelmshöhe: Am Freitag begrüßte Jens Herbst, Bäderchef der Städtischen Werke, bereits den 100 000. Besucher in dieser Saison, die am 1. Mai eröffnet wurde.

Erst vor einem Monat wurde das Bad von dem Verbraucherportal Testberichte.de zum besten Freibad in Hessen gekürt. Diese Auszeichnung hat sicher neben der Hitze dazu beigetragen, dass in diesem Jahr besonders viele Gäste in das Bad an der Kurhausstraße kommen.

Der Glückliche 100 000. Besucher: Manfred Rausch, der aus Kassel stammt, aber mittlerweile mit seiner Familie in Straßburg lebt. Derzeit besucht er mit seiner Familie seine Eltern in Kassel. Den Aufenthalt in seiner Heimatstadt nutze er auch immer gern, um ins Bad nach Wilhelmshöhe zu gehen, an das er viele Kindheitserinnerungen habe, so Rausch.

Dafür, dass er 100 000. Besucher war, bekam er einen Gutschein für das Foodtruck Festival, das am ersten September-Wochenende im Auebad stattfindet – anlässlich des fünften Geburtstags des Kombibads an der Fulda. Zudem bekam er eine Bonus-Eintrittskarte im Wert von 50 Euro.

„Wir sind richtig zufrieden mit dieser Saison“, sagt Herbst. Da das Wetter in diesem Monat voraussichtlich gut bleiben soll, könnte sogar der Besucherrekord vom Jahrhundertsommer 2003 geknackt werden. Damals kamen 102.610 Menschen nach Wilhelmshöhe. Nach Angaben von Ingo Pijanka, Sprecher der Städtischen Werke, gab es bis heute seit 1980 ohnehin nr vier Sommer, in denen mehr als 100.000 Gäste in dieses Freibad kamen. 1983 wurden 100.581 Besucher gezählt, 1992 waren es 100.923 und 1994 kamen 102.566 Menschen.

Blick ins frisch sanierte Freibad Wilhelmshöhe

Freibad Wilhelmshöhe SchwimmbadtestFoto: Schachtschneider
 © Schachtschneider
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Aber nicht nur in Wilhelmshöhe entwickelt sich die Besucherzahl auf hohem Niveau. Ins Freibad Harleshausen kamen bislang 70.370 Gäste. Das sind bereits rund 23.000 Schwimmer mehr als in der vergangenen Saison. Ein Trend scheint sich 2018 damit fortzusetzen: Die Besucherzahlen in den drei Bädern mit Außenbereich der Städtischen Werke steigen seit 2014 Jahr für Jahr an. 2017 wurden dort insgesamt 493.704 Besucher gezählt. Diese Zahl wird wohl Ende dieses Jahres wieder übertroffen: Schließlich kamen bis gestern schon über 434.070 Schwimmer.

Die steigenden Besucherzahlen bedeuten natürlich auch Mehreinnahmen für die Städtischen Werke, so Bäderchef Herbst. Allerdings stiegen auch die Kosten. „Wir haben mehr Ausgaben durch Personal, mehr Wasserumwälzung und einem erhöhten Bedarf an Chlor.“ Fest steht, dass öffentliche Bäder ein Zuschussgeschäft sind.

Fest steht aber auch, dass die städtischen Werke die Freibadsaison verlängern, sollte das Wetter im September sommerlich warm bleiben. Saisonkarten behielten für diesen Zeitraum ihre Gültigkeit, so Herbst.

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