Auebad könnte schon bald öffnen

Kassels Freibäder werden für Saison fit gemacht

Sie bereiten die Freibad-Saison vor: Die beiden Maler André Minich (vorn, links) und Samuel Jäger haben im Auftrag der Städtischen Werke für einen neuen Anstrich der Becken gesorgt. Die Mitglieder des Fördervereins sind dem Aufruf ihres Vorsitzenden, Prof. Kuno Hottenrott (rechts), gefolgt, die Grünanlagen des Bads zu säubern. Foto:  Koch

Bad Wilhelmshöhe. Seit Freitag werden die Hecken geschnitten, das Laub wird zusammengerecht, die Maulwurfshügel werden entfernt und die Blumenbeete von Unkraut befreit.

Mehrere Mitglieder des Fördervereins Freibad Wilhelmshöhe sind dem Aufruf ihres Vorsitzenden, Prof. Dr. Kuno Hottenrott, gefolgt und machen die Außenanlage des Bades fit für die Saison.

Die Maler, die von den Städtischen Werken beauftragt worden sind, den Becken einen neuen Anstrich zu verleihen, haben ihre Arbeit bereits abgeschlossen. Karibikblau schimmert die frische Farbe. Jetzt fehlt nur noch das Wasser. Das wird demnächst eingelassen. Plan sei, das Freibad Wilhelmshöhe am 1. Mai zu öffnen, sagt Ingo Pijanka, Sprecher der Städtischen Werke. Wenn das Wetter aber vorher sehr schön sei, könnte das Bad auch einige Tage früher geöffnet werden. „Wir sind da flexibel.“

Hottenrott freut sich darüber, dass sich etwa die Hälfte der 700 Mitglieder bereits eine Saisonkarte für das Bad gekauft hat. Insgesamt seien 374 Karten im Wert von 22.800 Euro verkauft worden. Das sei Rekord, im Vorjahr seien es 350 Saisonkarten gewesen. Der Anstieg könnte auch daran liegen, dass das Freibad in Harleshausen in diesem Jahr wegen der Sanierung geschlossen bleibt.

Harald Heinzerling (Förderverein Freibad Harleshausen) hat sich zum Beispiel aus diesem Grund für Wilhelmshöhe eine Saisonkarte besorgt. Aus Solidarität schaute er auch gestern im Bad vorbei, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen, die heute fortgesetzt werden sollen.

Die Sanierung des Schwimmbad-Cafés, das der Förderverein gekauft und in Eigenleistung saniert hat, ist bereits abgeschlossen. 25.000 Euro habe man in Material investiert. Davon wurde zum Beispiel auch eine gebrauchte Profi-Küche gekauft.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Förderverein vermietet das Café, für das derzeit kein Pächter vorgesehen ist, an Privatleute, die hier eine Feier veranstalten können. Bis zu 100 Gäste haben Platz. Die Nachfrage sei groß, sagt Hottenrott. Mitglieder zahlen 100 Euro, Nichtmitglieder das Doppelte.

kontakt@freibad-wilhelmshoehe.de

Auebad könnte schon bald öffnen

Ganze fünf Tage hat es gedauert, bis die Außenbecken im Auebad wieder gefüllt waren. Seit Anfang März bereiten die Städtischen Werke den Außenbereich des Kombibades auf die Saison vor. Spätestens am 1. Mai werde geöffnet, sagte Bäderchef Jens Herbst. Bei anhaltend gutem Wetter sei ein früherer Termin denkbar. Derzeit werde das Wasser über die Solarthermie-Anlage auf dem Dach erwärmt.

Die Becken sind schon voll: Przemek von Olszewski und seine Kollegen richten das Auebad für die neue Saison her.

Im vorigen Jahr, dem ersten im Kombibetrieb, hatte das Auebad im Sommer einen Besucherrekord erzielt. Von Anfang Mai bis Ende August 2014 waren laut Pressesprecher Ingo Pijanka 129.556 Gäste gezählt worden. Im Jahr 2013 waren es nur 46.437.

Unvorhergesehenes, etwa Schäden durch Frost, sei bei der Wiederherstellung des Bades nicht entdeckt worden, sagte Herbst. Und im Unterschied zum alten Auebad ließen sich die mit jetzt Edelstahl ausgekleideten Becken sehr viel schneller reinigen.

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