Bahnhof Wilhelmshöhe

ICE nach Bedrohung geräumt: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Kassel. Ein ICE ist am Mittwochmorgen im Bahnhof Wilhelmshöhe teilweise geräumt worden. Grund war eine Bedrohung im Zug, die die Bundespolizei nicht weiter erläuterte.

Der ICE 774 war auf dem Weg von Stuttgart nach Hamburg. Wenige Minuten vor dem fahrplanmäßigen Halt um 8.20 Uhr im Bahnhof Wilhelmshöhe habe die Bundespolizei von einer Bedrohung im Zug Kenntnis bekommen, bestätigte ein Sprecher.

Die Einsatzkräfte konnten schnell einen Tatverdächtigen, einen 41-Jährigen aus Rheinland-Pfalz, festnehmen, der am Mittwoch verhört wurde. Der ICE mit 180 Fahrgästen sei teilweise geräumt und komplett durchsucht worden. 40 Fahrgäste eines Waggons in der ersten Klasse mussten das Abteil, in dem auch der Tatverdächtige sich aufgehalten hatte, verlassen und ihr Gepäck identifizieren.

Gefunden wurde aber bei der Durchsuchung des Zuges laut Polizei nichts, sodass der Zug gegen 9 Uhr seine Fahrt bereits fortsetzen konnte. Was genau im Zug vorgefallen sei, wollte ein Sprecher der Bundespolizei nicht erläutern, um keine Nachahmer auf den Plan zu rufen.

Der Tatverdächtige muss mit einem Verfahren wegen Androhung einer Straftat verantworten und durch die durch den Einsatz ausgelösten Verspätungen wird ihn möglicherweise auch die Bahn rechtlich belangen. Bislang sieht es so aus, als wenn dem Tatverdächtigen das Ausmaß seiner Handlung nicht bewusst gewesen sei, sagte der Sprecher.

Rubriklistenbild: © dpa

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