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Polizeieinsatz in Sparkasse in Kassel wegen Mann mit Kugelschreiber

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Von: Kathrin Meyer

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ILLUSTRATION - Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Eine junge Frau soll einen vier Jahre alten Bub in Eschenbach in der Oberpfalz mit Gewalt getötet haben. Sie sitze wegen des Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft, teilte die Polizei am Freitag mit
Ein verwirrter Mann löste am Dienstag einen Polizeieinsatz aus. (Symbolbild). ©  Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ein Mann hat am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr einen Polizeieinsatz in Bad Wilhelmshöhe ausgelöst. Passanten hatten ihn beobachtet, wie er mit einem Gegenstand in der Hand über die Wilhelmshöher Allee lief.

Kassel - Gegenüber der Polizei hatten die Anrufer angegeben, dass der Mann einen verwirrten Eindruck gemacht hatte, möglicherweise mit einem bedrohlich wirkenden Schraubenzieher in der Hand unterwegs sei. Ein Polizist, der in dem Bereich unterwegs war, stellte den Mann nach der Beschreibung von Zeugen im Schalterraum der Sparkasse mit gezogener Waffe, noch bevor die alarmierte Streife eintraf. Zur Eigensicherung sei dies in solchen Fällen durchaus üblich, sagt Polizeisprecher Matthias Mänz.

Das Ganze entpuppte sich allerdings als Missverständnis. Der Mann hatte nämlich nach Angaben der Polizei ein Konto bei der Bank in Wilhelmshöhe und wollte dort lediglich Geld abheben. In der Hand hielt er einen Kugelschreiber. Der Polizeisprecher lobt trotzdem das umsichtige Verhalten der Passanten, die sofort reagiert und die Polizei alarmiert hätten. Gerade wenn es sich um eine bedrohliche Situation gehandelt hätte, hätte schnelles Handeln für die Einsatzkräfte den entscheidenden Zeitgewinn bedeuten können, so Mänz. (kme)

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