Das Mittsommerfest der Museumslandschaft war ein Erfolg 

Sommernachtstraum im Kasseler Bergpark

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Party: Zur Musik, die individuell über Kopfhörer gehört werden konnte, gab es beim Mittsommerfest im Bergpark mit einer „Silent Party“ die schöne Aussicht gratis dazu. Hier tanzen (von links) Renate Ibe, Elvira Hartmann und Manu Nadalet.

Entspannte und beglückte Gesichter überall: Bei der Mittsommerfeier, zu der die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) zum ersten Mal eingeladen hatte, war die Zufriedenheit der Gäste nicht zu übersehen. 

Viele flanierten, dinierten oder tanzten mit einem Lächeln auf den Lippen.

Einige der Festbesucher hatten Blütenkränze im Haar oder -sträußchen an Hut oder Revers. MHK-Mitarbeiter hatten entsprechend angeleitete Bastelangebote gemacht, die gerne angenommen wurden.

Entspannter Parkgenuss: Die MHK hatte Lichtelemente aufgestellt.

Das Welterbe breitete vor den festlich gestimmten Gästen seine sommerliche Pracht aus. Im Dunkeln funkelte der Park wieder anders: Es war ein Fest der Sinne.

Was vielen gefiel: Alles verlief leise und unaufgeregt. Aus der Neptun-Grotte erklang chillige Lounge-Musik. Dazu konnte man es sich in MHK-Liegen bequem machen.

Mittsommerschmuck: Liam (5) und seine Mama Nika Schulte aus Kassel basteln unter Anleitung von MHK-Mitarbeiterinnen Blütenkränze.

„Was für ein wunderbares Fest“, urteilte Ulrike Söhl aus Hamburg, die mit Ehemann Thorsten und Sohn Henry eher „zufällig“ dazugestoßen war. Sie seien auf der Durchreise und im Hotel haben man sie auf die Veranstaltung hingewiesen. „So was Schönes gibt es bei uns nicht“, sagte Ulrike Söhl. „Kassel ist ja eine tolle Stadt“, habe Henry festgestellt und beschlossen: „Hier will ich mal studieren.“

Das Konzept der MHK, ein ruhiges, romantisches und stilvolles Fest zu feiern, ist aufgegangen. MHK-Chef Dr. Martin Eberle zeigte sich zufrieden: „Die Kulturhäppchen, die wir anbieten, werden gut angenommen. Keiner müsse, jeder der wolle, dürfe sich Weißensteinlügel oder Gemäldesammlung anschauen.

Besonderer Anziehungspunkt war die „Silent Party“ vor dem Schloss mit Blick auf die Stadt. Die drei DJs Mr. Magoo, Chilli T. und Virtos mixten unterschiedliche Tanzmusik, die jeder, der für ein Eintrittsbändchen bezahlt hatte, über Kopfhörer hören und wechseln konnte. Ein Wermuthstropfen: Weil der Andrang so groß war, wurden nach 22 Uhr die Kopfhörer knapp. Manch einer war enttäuscht, dass er nicht mittanzen konnte.

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