Stadt erwartet mehr Schäden

Späte Folgen des Unwetters: Weg an Drusel ist seit Wochen gesperrt

Seit Wochen dicht: Wenn das Wetter mitspielt, soll der Weg hinter dem Bundessozialgericht in der kommenden Woche wieder hergestellt werden. Foto: Fischer

Kassel. Die heftigen Regenfälle im Sommer liegen schon einige Wochen zurück. Doch noch immer sind die Folgen sichtbar. Bereits seit Juli ist der Weg entlang der Drusel hinter dem Bundessozialgericht mit einem Bauzaun abgesperrt.

In dieser Woche nun sei mit einer Wiederherstellung zu rechnen, sagte Rathaussprecherin Petra Bohnenkamp auf Anfrage. Voraussetzung ist allerdings, dass das Wetter mitspielt. Der Weg entlang der Drusel war im Juni das erste Mal durch die über die Ufer getretene Drusel „verschlammt“ worden. Danach hatten ihn Mitarbeiter des Umwelt- und Gartenamtes schnell wiederhergestellt. Doch schon wenig später bei einem erneuten Starkregen im Juli wurde der Weg wieder überspült.

Auf die beliebte Strecke entlang der Drusel mussten Spaziergänger in der Zwischenzeit aber nicht verzichten. Die ganze Zeit über sei eine alternative Wegeverbindung von der Dag-Hammarskjöld-Straße über die Drusel in Richtung Heerstraße/Mittelbinge begehbar gewesen.

Klimawandel

Die starken Regenfälle sind nach Einschätzung der Stadt Kassel eine Folge des Klimawandels. Derartige Unwetter dürften künftig zunehmen, allerdings seien sie schwer vorhersehbar. Um für die künftige Planung daraus zu lernen, werte die Stadt die Starkregenereignisse derzeit aus.

Die Wiederherstellung beschädigter Wege habe nach den Unwettern in diesem Jahr erhebliche personelle und finanzielle Mittel bei der Stadt gebunden, sagte Bohnenkamp. „Allein im Bezirk West wurden für die Wiederherstellung an Wegen 40.000 Euro investiert.“ Noch immer nicht seien alle Schäden zu 100 Prozent abgearbeitet. (clm)

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