Viel Applaus für Jeffrey

Geburtstagsparty im Auebad: Sprungturm-Wettbewerb war Attraktion

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Sensationelle Sprünge vom Drei-Meter-Brett: Der elfjährige Jeffrey Keil wurde Sieger in dieser Disziplin. Foto:  Fischer

Kassel. Sean-Pierre Meischke springt schon seit neun Jahren. Wenn er im Sommer ins Auebad geht, dann ist der 16-Jährige meist in der Nähe oder auf einen der Sprüngtürme zu finden. Das viele Üben hat sich gelohnt. Am Samstagnachmittag gewann der 16-Jährige den Sprung-Contest vom 5-Meter-Turm.

Der Wettbewerb war eine Attraktion, die die Städtischen Werke anlässlich des ersten Geburtstages des Kombibades an der Fulda veranstaltet haben. 50 Euro gab es jeweils für den Gewinner. Die hat auch der elfjährige Jeffrey Keil aus Kassel gewonnen, der die Zuschauer am Beckenrand mit sensationellen Sprüngen vom Drei-Meter-Brett begeisterte.

Dafür bekam er viel Applaus und Punkte von der Jury, in der unter anderem die neue Zisselkönigin Victoria Faber saß. Wie gefällt der frisch gewählten Hoheit das Bad an der Fulda? „Ich finde es sehr schön hier“, sagte Victoria Faber. „Allerdings hätte es draußen ruhig ein Becken mehr sein können.“

Obwohl der Eintritt am Samstag nur 2,50 Euro kostete, war es im Freibadbereich relativ leer. Die schlechten Wettervorhersagen hatten wohl viele Menschen von einem Freibadbesuch abgeschreckt. Schwimmer konnten daher problemlos draußen ihre Bahnen ziehen.

Als es dann gegen 15 Uhr tatsächlich zu regnen begann, schnappten die Freibadgäste einfach Tasche und Handtuch und liefen ins Hallenbad. Das ist der große Vorteil an dem Kombibad: Der Besuch ist wetterunabhängig.

Sprungturmwettbewerb bei Geburtstagsparty im Auebad.

Dr. Karin Müller, Leiterin des Kasseler Gesundheitsamtes, schwärmte von dem „traumhaften“ Bad an der Fulda. Das Auebad sei für alle da. Für Junge und Alte, für Sportler aller Leistungsklassen und Ungeübte. Und das im Sommer wie auch im Winter. „Schwimmen ist die beste Art, sich gesund zu halten“, sagte die Ärztin. Wer schwimmt, der darf auch mal Pommes und Currywurst essen. Karin Müller probierte die klassische Schwimmbad-Mahlzeit, die Gastronom Rainer Holzhauer ihr reichte. Holzhauer ist übrigens mit dem ersten Jahr im Auebad sehr zufrieden. „Das läuft sehr gut.“

Olga Getz aus Kassel kommt etwa einmal im Monat ins Auebad. Wegen der Kinder. Sohn Jan amüsierte sich bei der Party in einem Laufball, der über das Becken plätscherte. „Für Kinder ist das hier immer ein Erlebnis“, sagte Olga Getz.

Von Ulrike Pflüger-Scherb

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