Bahnhöfe: Nur in Hamburg mehr Verspätungen als in Wilhelmshöhe

Kassel/Berlin. Nur 73 Prozent aller Züge liefen im vergangenen Jahr pünktlich im Kasseler Bahnhof Wilhelmshöhe ein. Damit teilen sich Kassel und Berlin einen unrühmlichen zweiten Platz in einer Studie von Stiftung Warentest. Nur Hamburg schneidet schlechter ab.

Dort müssen Fernreisende im Hauptbahnhof am häufigsten auf verspätete Züge warten.

Die Stiftung Warentest hat an 20 wichtigen deutschen Bahnhöfen im vergangenen Jahr mehr als zwei Millionen Zugankünfte überprüft. Dabei hätten die Bahnhöfe Stralsund, Freiburg und Leipzig am besten abgeschnitten, teilte die Stiftung am Montag in Berlin mit. Der Bahnhof mit den häufigsten Verspätungen sei der Hamburger gewesen.

Nach Angaben der Stiftung kamen in Stralsund 85 Prozent der Fernzüge pünktlich oder nur wenige Minuten verspätet an, in Freiburg und Leipzig waren es noch je 82 Prozent. Nur 69 Prozent der Fernzüge erreichten dagegen Hamburg pünktlich.

Im Berliner Hauptbahnhof und in Kassel-Wilhelmshöhe liefen jeweils nur 73 Prozent der Züge planmäßig ein.

dapd

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