Bali-Kino zeigt Filme über den Krieg

Zum 70. Jahrestag des verheerenden Luftangriffes auf Kassel zeigt das Kleine Bali-Kino im Kulturbahnhof in Kooperation mit dem Bündnis gegen Antisemitismus und der Volkshochschule Region Kassel (Vhs) zwei Filme, die sich in unterschiedlicher Weise mit den Bombardierungen alliierter Streitkräfte auseinandersetzen.

• „Zeit zu leben und Zeit zu sterben“ von 1958 (Regie: Douglas Sirk) mit John Gavin und Lilo Pulver, am heutigen Dienstag, 22. Oktober.

• „Der Kommandeur“ von 1949 (Regie: Henry King) mit Gregory Peck und Dean Jagger, am Mittwoch, 23. Oktober.

Die Vorführungen im Bali-Kino beginnen jeweils um 17 Uhr. Zur Einführung spricht Jonas Dörge vom Bündnis gegen Antisemitismus.

„Zeit zu leben und Zeit zu sterben“ thematisiert anhand der Geschichte eines an der Ostfront eingesetzten Soldaten Schuld und Sühne. Obwohl der Soldat Graeber kein Anhänger des Nazi-Regimes ist, beteiligt er sich am Mord an sowjetischen Partisanen. In dem Film geht es auch um einen Luftangriff auf eine deutsche Stadt.

„Der Kommandeur“ stellt die Besatzung einer US-Bomberstaffel in den Mittelpunkt, die Einsätze gegen Nazi-Deutschland fliegt. Die Flieger erleiden hohe Verluste in ihren Reihen, was sie zermürbt und demoralisiert. (els)

Ein Video über einen Mann, der im Weinbergbunker geboren wurde, gibt es hier:

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