Kasselwasser hat mit Sanierung der alten Bahn-Pumpstation begonnen

Baudenkmal am Fluss soll wieder glänzen

Gerüste machen Spaziergänger und Paddler neugierig: Das Industriedenkmal aus der Kaiserzeit in Höhe der Orangerie am Auedamm wird bis 2023 saniert.
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Gerüste machen Spaziergänger und Paddler neugierig: Das Industriedenkmal aus der Kaiserzeit in Höhe der Orangerie am Auedamm wird bis 2023 saniert.

Es tut sich etwas an der historischen Pumpstation nahe der Orangerie am Auedamm: Der städtische Eigenbetrieb Kasselwasser hat mit Sanierungsarbeiten begonnen und den Gebäudekomplex seit Januar komplett eingerüstet. Die Dachflächen sind teils geöffnet und sollen bis Ende März neu gedeckt sein.

Kassel - Vor gut vier Jahren hat die Stadt Kassel das 1877 gebaute Industriedenkmal von der Deutschen Bahn gekauft. Es diente früher dazu, Flusswasser quer durch die Stadt bis zum Gleisdreieck zu pumpen, um damit Dampflokomotiven zu befüllen.

Künftig soll die Leitungstechnik genutzt werden, damit Fahrzeuge von Kasselwasser und vom Umwelt- und Gartenamt am Friedrichsplatz Fuldawasser für Reinigungs- und Bewässerungszwecke tanken können. Die alte Pumpstation selbst solle bis Mitte 2023 denkmalgerecht saniert sein, sagte Kasselwasser-Sprecher Karsten Köhler. Auch in den Innenräumen hätten schon Vorbereitungsarbeiten begonnen.

Ab Herbst solle dann der Innenausbau laufen – dabei entstehen Büros, Aufenthalts- und Tagungsräume, die historische Technik wird für Besucher inszeniert. Parallel wird auch die Backsteinfassade aus der Kaiserzeit weder originalgetreu hergerichtet. Statt der Glasbaustein-Füllungen zum Auedamm hinkommen wieder große Fenster hinein, auch Türen und Tore werden erneuert. Die meisten Sanierungsarbeiten werden durch Kasselwasser selbst erledigt.

Von Axel Schwarz

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