Kosten erhöhen sich auf 32 Mio.

Auebad wird um eine Million Euro teurer

Auebad im Bau: Der Termin bleibt, doch der Bau wird eine Million Euro teurer.

Kassel. Das neue Bad am Auedamm wird um eine Million Euro teurer als geplant. Als Grund nennt die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV) Probleme mit ausführenden Firmen - so musste eine Dachdeckerfirma gewechselt werden.

Wie Norbert Witte vom Vorstand der KVV gegenüber der HNA sagte, werden sich die veranschlagten Baukosten in Höhe von 31 Millionen Euro voraussichtlich um drei bis vier Prozent auf 32 Millionen Euro erhöhen. Der Bauherr KVV ist eine 100-prozentige Tochter der Stadt Kassel. Auf dem Gelände des alten Auebads wird ein kombiniertes Hallen- und Freibad gebaut.

Lesen Sie auch:

- Linksammlung: Freibäder und Bäder in Kassel

- Auf der Großbaustelle Auebad geht es zügig voran

Witte bezeichnete die Kostenkorrektur um eine Million Euro nach zweieinhalb Jahren Bauzeit als „marginal“. Die Architekten hätten mit ihrer Berechnung der Kosten „gute Arbeit geleistet. Genaues könne über die endgültigen Kosten erst gesagt werden, wenn die Schlussrechnungen vorliegen. Als Grund für die Verteuerung nannte Witte Probleme mit ausführenden Firmen. Beispielsweise musste die Dachdeckerfirma gewechselt werden, weil sie ihrem Auftrag nicht nachkam. Das habe zusätzliche Kosten verursacht.

Der anvisierte Eröffnungstermin am 5. Juli stehe, sagte Witte. Das bestätigte auch Bauleiter Karsten Luttrup-Bauer: „Das schaffen wir - auch wenn es arg knapp wird.“

Archiv-Fotos: Auebad-Baustelle - Es geht voran

Auebad-Baustelle: Es geht voran

Indes bricht die Kritik einiger Vereine an der Planung für des Kombibad nicht ab. Es seien viele Kleinigkeiten, die sich summierten und beispielsweise das Ausrichten von größeren Wettkämpfen unmöglich machten, sagte Norbert Kistner vom Kasseler Schwimmverein. So wird es im neuen Sportbad nur 180 Plätze in Umkleiden geben. Im demnächst schließenden Hallenbad Mitte seien es über 400. Auch das Fehlen einer Tribüne für Publikum sei negativ - auch für Wasserballer.

Das Bad werde nach den Plänen gebaut, wie sie die Stadtverordneten beschlossen haben, sagte Witte. Das 50-Meter-Schwimmbecken entspreche der Norm, sodass dort Rekorde geschwommen werden können. 

Archiv-Video: Großbaustelle Auebad

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.