Bisher kein Spielort für Saisonfinale der Löwen

Nach Terminpanne in Sportamt: KSV kann nicht ins Baunataler Stadion

Dieter Herwig

Kassel / Baunatal. Der KSV Hessen Kassel kann sein letztes Saisonspiel in der Regionalliga nicht im Auestadion austragen. Diese Terminpanne räumten am Donnerstag Sportamtsleiterin Dr. Andrea Fröhlich und Löwen--Geschäftsführer Guiseppe Lepore ein. Am 19. Mai 2012 ist das Stadion bereits durch den Kassel-Marathon belegt.

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Jetzt kommt es aber noch schlimmer: Als Ausweichquartier wurde gestern noch das Baunataler Parkstadion genannt. Doch auf den Spielplan der Oberliga Hessen, in der der KSV Baunatal spielt, hat offenbar niemand geschaut. Für den 19. Mai 2012, 15 Uhr, ist dort das Heimspiel des KSV Baunatal gegen Kickers Offenbach II vorgesehen. Daran wird sich auch kaum etwas ändern. Denn ebenso wie in der Regionalliga sind zum Saisonfinale (in der Oberliga ist das der vorletzte Spieltag) alle Partien am gleichen Tag zur gleichen Uhrzeit angesetzt.

„Mit uns hat noch niemand geredet“, sagt Dieter Herwig, Abteilungsleiter Fußball beim KSV Baunatal. Er habe die Ankündigung, dass die Hessen in Baunatal spielen wollen, mit Interesse gelesen und sich gewundert.

Die Kasseler Sportamtsleiterin Dr. Andrea Fröhlich sagt dazu auf Anfrage der HNA, dass ihr das erneute Terminproblem bewusst sei. Es habe gestern Gespräche mit der Stadt Baunatal gegeben, um eine Lösung zu finden. Sie rechne damit, in der kommenden Woche Genaueres sagen zu können.

Große Hoffnungen darf sie sich wohl nicht machen. „Die Entscheidung über die Vergabe des Parkstadions liegt natürlich bei der Stadt“, sagt Dieter Herwig. Aber er könne sich nicht vorstellen, dass der KSV Baunatal dabei übergangen werde. „Wir wollen aufsteigen, für uns könnte es in dem Spiel gegen Offenbach noch um sehr viel gehen“, sagt Herwig. Rein theoretisch könne man zwar auf den Sportplatz am Baunsberg ausweichen. Der eigenen Mannschaft und den Fans sei das aber kaum zu vermitteln.

Von Thomas Siemon

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