Linke sprechen sich für gewaltfreie Proteste aus

Behinderungen durch Demos

Kassel. Teile der Innenstadt sind am kommenden Montag erneut durch Demos blockiert. Rund um den Scheidemannplatz werden ab nachmittags Straßen gesperrt. Nicht nur Autofahrer müssen mit Behinderungen rechnen, auch Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs.

Ab 18 Uhr protestiert das Bündnis gegen Rechts auf dem Scheidemannplatz gegen eine Kundgebung der Gruppe „Kassel gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Kagida), die dort eine halbe Stunde später beginnen soll. Angemeldet haben die Demonstration die Jusos. Motto ist „Sozial gerechte Bildungs- und Ausbildungsperspektiven statt rassistischer Hetze“. Zu Wort kommen Studierende, Schüler und Auszubildende unterstützt vom Asta der Uni Kassel und den Gewerkschaftsjugenden. In Schulen, Uni und an Arbeitsplätzen werde täglich ein Miteinander der Vielfalt gelebt, heißt es in dem Aufruf.

Klargestellt hat indes die Landtagsabgeordnete Marjana Schott, warum die Linken den Aufruf zur Demo vor dem Rathaus am vorigen Montag nicht unterzeichnet hatten. Die Partei habe darin eine Schwächung der Bewegung gesehen, die sich jede Woche auf dem Scheidemannplatz gegen Kagida wende. Die Linken seien für gewaltfreie Proteste gegen Rassisten. (clm)

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