Behinderungen im Verkehr: Wittrockstraße erhält neuen Belag

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Ein Flickenteppich von einer Straße: Die Schlaglöcher in der Fahrbahn der Wittrockstraße werden in den kommenden Monaten beseitigt. 700.000 Euro kosten die Bauarbeiten.

Kassel. Die Wittrockstraße, wichtige Verbindung in Kassel zwischen Kohlenstraße und Wilhelmshöher Allee, ist mit Schlaglöchern übersät. Die vergangenen strengen Winter haben ihr zugesetzt. Jetzt erhält sie einen neuen Fahrbahnbelag.

Auch zwei Bushaltestellen und die Einmündung zur Kohlenstraße werden umgestaltet. Kommenden Montag gehen die Arbeiten los, die mit 700.000 Euro veranschlagt sind und bis November dauern sollen.

Autofahrer müssen sich in dieser Zeit auf Behinderungen einstellen. Es würden aber fast während der gesamten Bauzeit zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, sagt Carsten Koch vom Straßenverkehrs- und Tiefbauamt der Stadt. Auch die Geschäfte seien jederzeit erreichbar. Lediglich die Einmündung zur östlichen Hentzestraße wird während der gesamten Bauzeit gesperrt. Das Wohngebiet könne aber über die Friedenstraße erreicht werden, sagt Koch.

An einem oder zwei Wochenenden müsse die Wittrockstraße allerdings voll gesperrt werden, um die Fahrbahn abzufräsen und den neuen Belag aufzutragen. Das Datum dafür steht laut Koch aber noch nicht fest. Voraussichtlich wird es Ende August oder Anfang September so weit sein.

Die beiden Bushaltestellen Hentzestraße werden niederflurgerecht umgebaut. Das hatte der Ortsbeirat Wehlheiden gefordert. Dabei wird die Haltebucht beseitigt, sodass die Busse künftig direkt am Fahrbahnrand stoppen. Im gesamten Verlauf der Wittrockstraße werden Schutzstreifen für den Radverkehr angelegt, kündigt Stadtbaurat Christof Nolda (Grüne) an. Damit werde eine Lücke im Kasseler Radwegenetz zwischen Goethestraße und Kohlenstraße geschlossen. Da die Fahrbahn breiter als zehn Meter sei, könnten die beiden 1,25 Meter breiten Schutzstreifen am Rand markiert werden – inklusive einem halben Meter Sicherheitsabstand zu den parkenden Autos. An einzelnen Stellen muss dafür aber die Straße um bis zu 1,50 Meter verbreitert werden. Auch das werde in den kommenden Wochen erledigt, sagt Koch.

Zum Abschluss der Straßenarbeiten wird dann die Einmündung der Wittrock- in die Kohlenstraße umgestaltet. Die Ampeln rücken näher an die Einmündung heran. Das schafft bei Rot zusätzlichen Raum für Staus. Eine breitere Mittelinsel und engere Kurvenradien an der Einmündung sorgen zusätzlich dafür, dass Fußgänger die Straße schneller überqueren können. Dadurch könnten alle Grünphasen um einige Sekunden verlängert werden, sagt Nolda. Ein Plus an Sicherheit soll eine neue Überquerung auf der östlichen Seite der Einmündung schaffen. Bisher gibt es für Fußgänger und Radfahrer dort keine Möglichkeit, die Kohlenstraße zu überqueren. Diese Arbeiten, die für erhebliche Behinderungen sorgen dürften, werden aber auf die Zeit nach der documenta verschoben, sagt Koch.

Von Marcus Janz

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