Stadt und Landkreis wollen Sprungbrett bieten

200 bekommen Jobs durch Bürgerarbeit

kassel. Die Stadt Kassel wird sich an dem Modellprojekt Bürgerarbeit des Bundesarbeitsministeriums beteiligen. Im Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Grundsatzfragen gab es dafür eine breite Mehrheit. Lediglich der Vertreter der Linken, Norbert Domes, stimmte dagegen.

Das Projekt soll im kommenden Jahr starten und 100 Langzeitarbeitslosen eine gemeinnützige und nach Tarif bezahlte Tätigkeit ermöglichen. Die ist zunächst auf drei Jahre befristet, soll aber als Sprungbrett dienen. Nach Angaben von Sozialdezernent und Kämmerer Dr. Jürgen Barthel (SPD) sollen bis zu 800 Hartz-IV-Empfänger angesprochen und auf die Bürgerarbeit vorbereitet werden. Die Teilnahme, das hatte der Geschäftsführer der Arbeitsförderung Kassel (AFK), Detlef Ruchhöft, schon früher zugesagt, wird freiwillig sein.

Das Programm soll für den städtischen Haushalt keine zusätzlichen Kosten verursachen. Statt Miete und Heizkosten zu bezahlen, werde man anteilig in die Arbeitsplätze investieren.

Im Landkreis Kassel laufen ebenfalls die Vorbereitungen dafür, 100 gemeinnützige Arbeitsplätze anzubieten. Nach Angaben von Kreissprecher Harald Kühlborn wird die Bürgerarbeit Thema in der Kreistagssitzung im Dezember sein. Bei einem positiven Beschluss könnte das Projekt dann wie in Kassel im kommenden Jahr starten. (tos)

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