Ergebnis einer Online-Umfrage

Ganz oben im Welterbe-Ranking: Bergpark und Herkules in Kassel schneiden hervorragend ab

Der Herkules im Bergpark in Kassel
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Seit 2013 Welterbe: Der Bergpark mit dem Herkules ist bei Besuchern sehr beliebt. In einem Ranking unter Welterbestätten schnitt er hervorragend ab. (Archiv)

Das Weltkulturerbe in Kassel ist beliebt: In einem Ranking zählen der Bergpark mit dem Herkules zu den Top 10 in Deutschland und lassen viele bekannte Welterbestätten hinter sich. 

Kassel - In Deutschland gibt es immerhin 46 Welterbestätten, die durch die Bank ihren besonderen Reiz haben. In dieser Bundesliga der spannenden Ausflugsziele belegt der Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules einen hervorragenden 7. Platz. Das ist das Ergebnis einer Online-Auswertung der Buchungsplattform Musement, die weltweit Reisen anbietet. Für die Rangliste wurden jeweils die Zahl der Bewertungen bei Google und der Durchschnitt der Wertungen analysiert.

Weltkulturerbe in Kassel auf Platz 7 im Ranking: Herkules und Bergpark überzeugen

Die Hitliste führt demnach mit dem Kölner Dom eines der berühmtesten deutschen Bauwerke überhaupt an. In Nicht-Coronajahren besuchen den Dom mehr als sechs Millionen Menschen. Auf den nächsten Plätzen folgen ebenfalls Welterbestätten in Ballungsräumen. Dazu gehören Park und Schloss Sanssouci (Plätze 2 und 5) in Potsdam bei Berlin, das Pergamonmuseum (Platz 3) in der Bundeshauptstadt sowie auf Platz 6 die Zeche Zollverein (Essen) im Ruhrgebiet.

Unter den vergleichbar großen Städten liegt nur Trier (Platz 4) mit der Porta Nigra, dem römischen Stadttor, dem Dom und der Liebfrauenkirche vor Kassel. Der Aachener Dom, die Wartburg in Eisenach und das Neue Museum in Berlin mit der berühmten Büste der Nofretete folgen auf den Plätzen 8 bis 10.

Der Herkules im Bergpark Kassel: Museumslandschaft freut sich über den Erfolg im Ranking

Über das gute Abschneiden des Bergparks, der seit 2013 zum Weltkulturerbe gehört, freut sich natürlich auch die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK). Deren Direktor Martin Eberle sieht die Rangliste sportlich. Den einen oder anderen Platz könne man durchaus noch klettern. Zumal das Ergebnis am Ende eines Jahres verkündet wurde, in dem die Wasserspiele als eine der Hauptattraktionen wegen Corona komplett ausgefallen sind.

Mit der Löwenburg, die gerade für 30 Millionen Euro saniert wird und ihren im Krieg zerstörten Hauptturm zurückbekommen hat, gibt es eine weitere Attraktion. Auch der Weißensteinflügel von Schloss Wilhelmshöhe dürfte nach der Sanierung mehr Besucher als zuvor locken. (Thomas Siemon)

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