Bergpreis im Bergpark: Mercedes 250 CE gewinnt

Kassel. Über 100 Oldtimer, Autos und Motorräder, waren am Wochenende im Bergpark Wilhelmshöhe unterwegs. Gewinner der vierten Auflage des Herkules-Bergpreises ist Wolf Riemenschneider aus Espenau mit Beifahrer Erhardt Walenda aus Kassel im Mercedes Benz 250 CE.

Auf dem Königsplatz trafen sich die Liebhaber der historischen Fahrzeuge am Samstag, um den Wettbewerb mit einem LeMans-Start zu beginnen. Wunderschöne Autos der Marken VW, Ferrari, Jaguar, Opel, Mercedes und BMW fuhren anschließend über die Wilhelmshöher Allee Richtung Bergpark.

Die Gewinner

Gesamtsieger bei Automobilen: 1. Wolf Riemenschneider aus Espenau mit Beifahrer Erhardt Walenda aus Kassel im Mercedes Benz 250 CE (Bj. 1971); 2. Dr. Peter Rogalski aus Gütersloh im TVR Tuscan V6 (Bj. 1936); 3. Heinz Stahl aus Nehheim-Hüsten mit Beifahrer Jochen Kiphenn aus Niederkaufungen im Ferrari 308 GTB (Bj. 1977). Gesamtsieger bei Motorrad: 1. Armin Redmer aus Hattingen auf einer AWD T 600 (Bj. 1937); 2. Jürgen Linke aus Kassel auf einer BMW R 25/2 (Bj. 1953); 3. Ulrich Schmidt aus Felsberg auf einer Gilera Saturno Sport (Bj. 1948).
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Hier finden am Nachmittag vier Demoläufe auf dem 4,5 Kilometer Rundkurs statt. Der ist neu. Um die Anerkennung des Bergpark Wilhelmshöhe als Weltkulturerbe nicht zu gefährden, dürfen die mitunter lauten Fahrzeuge nicht mehr mitten durch den Park fahren. Orest-Bodo Paul, Sprecher des Kurhessischen Motorsport-Clubs Kassel (KMCK), Veranstalter des Bergpreises, sagt, dass es keine Alternative zu der neuen Strecke gebe. „Die ist absolut in Ordnung“, sagt Paul.

Foto: Impressionen aus dem Bergpark

Über 100 Oldtimer beim Bergpreis in Kassel 

Er hofft, dass auch in diesem Jahr wieder über 60 000 Besucher zu der Veranstaltung kommen. Opel-Vorstand Volker Hoff, der zum ersten Mal am Kasseler Bergpreis teilnimmt, zeigte sich von der Strecke jedenfalls begeistert. „Die ist super. Das macht richtig Spaß, besonders mit diesem Wagen“, sagte der ehemalige hessischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten.

Über 100 Oldtimer beim Bergpreis in Kassel - Teil 2

Hoff geht mit einem wunderschönen Opel Rekord A Cabrio (Baujahr 1964) an den Start. Beim Bergpreis geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um Gleichmäßigkeit. Die Teilnehmer sollen die Zeiten fahren, die ihnen vorgegeben werden. Allerdings nehmen nicht alle Schätze auf vier Rädern am Rennen teil. Einige können nur bewundert werden. Wie zum Beispiel ein Jaguar XJSS, der 1966/67 für das Rennen in LeMans gebaut wurde. Der Wagen ist vier Millionen Euro wert, sagt Michael Zimmermann (KMCK).

Fotos: Das sind die Teilnehmer

Kasseler Bergrennen: Das sind die Teilnehmer

Die Strecke in Kassel sei allerdings viel zu kurz für das Schmuckstück aus Blech. Dieses wertvolle Einzelstück, das aus England nach Kassel gebracht wurde, darf nur auf richtigen Rennstrecken starten. Die Oldtimer können rund um das Schloss Wilhelmshöhe bewundert werden, wo auch der Start des Rundkurses liegt, Die Demoläufe enden am Samstag um 18.30 Uhr. Am Sonntag, 19. Juni, finden fünf weitere Läufe zwischen 10 und 15 Uhr statt. Um 15. 30 Uhr beginnt ein Corso auf dem Rundkurs, ab 16 Uhr findet die Siegerehrung vor dem Schloss statt. Der Eintritt ist frei. (use)

Rubriklistenbild: © Fischer

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