Panzermine in der Fulda gesprengt - Suche nach Phosphorbombe abgebrochen

Kassel. Unvermuteter Fund in der Fulda: Während Taucher am Donnerstagvormittag nach einer Phosphorbombe suchten, die auf Höhe des Motoryacht-Clubs in dem Fluss liegen soll, fanden sie eine Panzermine. Am Nachmittag wurde die Mine dann gesprengt.

Die Panzermine, wurde gegen 16.30 Uhr kontrolliert zum Detonieren gebracht. Durch die Detonation spritzte eine Fontäne mehrere Meter in die Höhe. Damit ist die Suchaktion in der Fulda beendet.

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Ein Abtransport der Panzermine war aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Kleinere Sprengeungen sollten vorab Fische vertreiben. Danach erst wurde die Mine gesprengt. Laut Kampfmittelräumdienst hätte Lebensgefahr bestanden, wenn die Mine unkontrolliert explodiert wäre.

Die Phosphorbombe wurde derweil nicht gefunden - die Taucher hatten ein 15 mal 50 Meter großen Bereich abgesucht - waren dabei aber neben allerlei Metallschrott nicht auf die Bombe, sondern unvermutet auf die Mine gestoßen.

Bilder des Kampfmittelräumdienstes

Bombensuche in der Fulda

Artikel aktualisiert um 17.20 Uhr

Das war gegen 11.30 Uhr. Die Mine enthalte vermutlich sechs Kilo Sprengstoff, sagte Dieter Schwetzler vom Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen.

Auch einen weiteren Gegenstand fand der Taucher: Am frühen Nachmittag wurde ein Ankerstein mit einem Kran aus dem Wasser gehoben. (hai)

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