Besondere Überraschung zum Ehejubiläum

Sarah und Sascha Römhild heirateten am gleichen Tag wie ihre Großeltern vor 60 Jahren

Doppelte Hochzeitsfeier: (von links) die Großeltern Anke und Max Römhild, das Brautpaar Sarah und Sascha Römhild und die beiden Kinder Tyler und Melina.
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Doppelte Hochzeitsfeier: (von links) die Großeltern Anke und Max Römhild, das Brautpaar Sarah und Sascha Römhild und die beiden Kinder Tyler und Melina.

Gleich zwei Ereignisse hatte Familie Römhild am Donnerstag zu feiern. Nicht nur die kirchliche Trauung von Sarah und Sascha Römhild, sondern auch die Diamantene Hochzeit, also das 60-jährige Ehejubiläum, von Anke und Max Römhild.

Dies ist alles andere als Zufall, die beiden 30-Jährigen haben bereits vor zwei Jahren standesamtlich geheiratet. Sie haben sich die kirchliche Trauung bewusst aufgehoben, um Sarahs Großeltern mit dem Ereignis überraschen zu können.

Nicht nur das Datum, auch der Ort der Trauungen stimmt nämlich bei den Paaren überein. Am 12. August 1961, also genau vor 60 Jahren, haben sich die 81-jährige Anke Römhild und der 83-jährige Max Römhild in der Immanuelkirche in Forstfeld das „Ja-Wort“ gegeben. Die Jubilarin erinnert sich: „Unsere Familie hat eine besondere Verbindung zu der Immanuelkirche. Alle in der Familie liegenden kirchlichen Ereignisse finden hier statt. Angefangen bei der Taufe bis hin zur Konfirmation oder eben auch Hochzeiten.“ Seit ihrem Ruhestand arbeitet Anke Römhild als Küsterin in der Immanuelkirche. Als Empfehlung für die Ehe geben die Jubilare dem jüngeren Brautpaar mit: „Jeder soll den anderen respektieren und sich immer daran erinnern, dass der Schwur vor dem Altar für gute, aber eben auch für schlechte Tage gilt.“ Sarah und Sascha Römhild sind bereits seit vier Jahren ein Paar und haben in diesen bereits viele schöne Ereignisse erlebt. Der Höhepunkt allerdings war der Heiratsantrag im ersten gemeinsamen Familienurlaub. So ist für Sarah Römhild aus einer vermeintlichen Tretbootfahrt doch ein wenig mehr geworden. Ein weiterer Höhepunkt der Beziehung war Saschas Einzug in das Familienhaus der Römhilds im Stadtteil Forstfeld, welches seit mehreren Generationen bewohnt und innerhalb der Familie weitergegeben wird.

Auf die Frage hin, wer die Hosen in der Beziehung an hat, erwidert Sarah Römhild nur lachend: „Sascha, denn ich trage nur Leggins. Spaß beiseite, Entscheidungen treffen wir gemeinsam auf einer respektvollen Ebene.“ Ein respektvoller Umgang bildet in der Familie Römhild die Grundlage für vieles. Ob es das Ehegeheimnis von Anke und Max Römhild oder das Zusammenleben von mittlerweile vier Generationen in dem Familienhaus ist. Rückschläge gehören dazu, mit einem starken Zusammenhalt kann man jede Krise überwinden, so Anke Römhild. Den gestrigen Tag ließ die Familie im kleinen Kreis mit Kaffee und Kuchen ausklingen, die große Feier gab es bereits vor zwei Jahren. (Tobias Rohde)

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