Kommentar zu Unterkünften für Flüchtlinge: Besser feste Gebäude

Kassel. Viele Flüchtlinge, die derzeit nach Deutschland kommen, werden oft monatelang in Zelten untergebracht. Eine abenteuerliche Vorstellung, meint HNA-Redakteur Matthias Müller.

Allein diese Vorstellung ist schon abenteuerlich: Als Familie mit kleinen Kindern in einem Zeltlager leben, und das womöglich über Wochen oder Monate. So ergeht es in diesen Tagen allerdings vielen Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen, auch in unser Region.

Selbst wenn der Standard in solchen Einrichtungen deutlich höher ist, als das Wort Zelt vermuten lassen würde: Es ist wichtig, dass man für solche Menschen möglichst rasch Unterkünfte in festen Gebäuden sucht. So wie es jetzt in einer ehemaligen Kaserne auf der Kasseler Marbachshöhe geschehen ist.

Das ist ein Anfang. Vor allem im Hinblick auf den nahenden Winter müssen aber noch zahlreiche weitere baulich geeignete Unterkünfte für Flüchtlinge gesucht und gefunden werden. Auch das gehört zu der Willkommenskultur, für die Deutschland in den vergangenen Tagen weltweit positive Schlagzeilen gemacht hat. Und es ist ebenso nötig, um Spannungen vorzubeugen, wie sie jetzt in Calden auftraten. Als 50 Syrer für mehr warme Decken protestierten.

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