Anreise überwiegend per Bus und Bahn

240.000 Hessentags-Besucher am Samstag

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Kassel. Schätzungsweise 240.000 Besucher sind am ersten Hessentags-Samstag nach Kassel gekommen. Die meisten von ihnen nutzen für die Anreise Busse und Bahnen, teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit.

Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen zeigte sich am Sonntag zufrieden: Die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft und der Nordhessische Verkehrsverbund hätten das beste Tram,- Bus- und Zugangebot auf die Beine gestellt, das eine Hessentagsstadt nur bieten könne.

Hilgen: „Wir wollen, dass möglichst viele Menschen mit dem ÖPNV bequem und sicher zum Hessentag kommen können. Die gut ausgelasteten Regiotram-Züge, Straßenbahnen und Busse zeigen, dass das deutlich erweiterte ÖPNV-Angebot sehr gut angenommen wird.“

Staatsminister Axel Wintermeyer, Chef der Hessischen Staatskanzlei: „Noch nie waren auf einem Hessentag so viele Besucher an einem Tag. Das ist eine beeindruckende Zahl, über die wir uns sehr freuen, zeigt sie doch, dass Kassel den Hessentag herbeigesehnt hat, die Menschen den Hessentag in vollem Umfang angenommen haben und die ganze Stadt den Hessentag lebt. Die Stimmung ist hervorragend!“

Verkehrshinweise

Die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) setzt zusätzliche Straßenbahnen ein und verstärkt einige Linien. Auch der kostenlose Bus-Shuttle H2 zwischen Auestadion und der Landesausstellung Messehallen wurde verstärkt und fuhr statt im 15-Minuten-Takt alle fünf Minuten. Auch am heutigen Sonntag wird der H2-Bus im dichteren 5-Minuten-Takt fahren.

Auf den besonders ausgewiesenen Hessentags-Parkplätzen war auch am Samstag ausreichend Platz. Die Hessentags-Organisatoren bitten alle Besucher, den Beschilderungen zu folgen und nur Hessentags-Parkplätze zu nutzen. Keinesfalls sollte in abgesperrte Bereiche gefahren oder dort gar geparkt werden. Aus Sicherheitsgründen müssen Autos, die rechtswidrig abgestellt wurden, abgeschleppt werden.

Für die Kasseler Feuerwehr, den Sanitäts- und Rettungsdienst und die Polizei verliefen der Samstag und die Nacht zum Sonntag ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.

Impressionen aus der Innenstadt

Hessentag: Impressionen aus der Innenstadt

Frühzeitig zum Konzert der Toten Hosen anreisen

Der erste Hessentags-Sonntag wird geprägt vom Open-Air-Konzert der Kult-Band „Die Toten Hosen“. Das Kasseler Auestadion ist seit Wochen mit 30.000 Menschen restlos ausverkauft. Die Konzert-Besucher werden gebeten, möglichst frühzeitig und nach Möglichkeit mit dem Öffentlichen Personennahverkehr anzureisen. Zusätzliche Bahnen von NVV und KVG werden eingesetzt.

Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, stehen insgesamt 16.000 Sonder-Parkplätze zur Verfügung. Neben den Hessentags-Parkplätzen am Buga-Gelände werden am heutigen Sonntag auch die Parkplätze am Einkaufszentrum dez, beim VW-Werk in Baunatal und am Mercedes-Werk im Norden Kassels genutzt. Shuttle-Busse und –Trams fahren dann zum Stadion und später wieder zurück.

Programmtipps für Sonntag, 16. Juni

Das Live-Erlebnis „Lauras Stern – Die Show“ wird Kinder und Erwachsene gleichermaßen in den Bann ziehen. Das gleichnamige Kinderbuch von Klaus Baumgart wird mit Gesang, Artistik, Tanz und Musik auf die Bühne gezaubert. Begleiten Sie Laura auf ihrer abenteuerlichen Suche nach einem Stern. Los geht’s um 11 Uhr in der Großsporthalle am Auepark – Tickets sind noch erhältlich.

„Gemeinsam statt einsam“ – unter diesem Motto steht der ökumenische Gottesdienst mit Stadtdekanin Barbara Heinrich, Dechant Harald Fischer, Peter Hamburger und „Soul Train“ um 12 Uhr auf der netcom-Bühne auf dem Königsplatz.

Ein abwechslungsvolles und aktionsreiches Programm bietet die Hessische Landespolizei heute ab 14 Uhr auf der Karlswiese vor der Orangerie. Zuvor werden dort ab 12 Uhr rund 400 Polizeikommissar-Anwärterinnen und Polizeikommissar-Anwärtern öffentlich vereidigt.

Nebenan auf der Hessenkampfbahn endet heute das dreitägige Festival des Sports. Bis 18 Uhr locken noch einmal viele Mitmachangebote für die ganze Familie zu einem ereignisreichen Tag. Egal ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft – etwa 70 verschiedene Sportarten können ausprobiert werden. Alle Angebote sind für Besucher natürlich kostenlos.

Kennen Sie schon den „Platz des Tourismus“ zwischen Friedrichsplatz und Rathaus? Auf dem Karlsplatz in der Innenstadt zeigen heute die nordhessischen Städte, was sie zu bieten haben. Spiel, Musik, Tanz, Aktionsfotografie und Animationsprogramm dürfen dabei natürlich nicht fehlen.

Auch auf der Fulda geht’s heute hoch her: Der Wasserskiclub Fuldabrück zeigt heute ab 15 Uhr eine große Wasserskishow. Den besten Blick darauf hat man auf dem Vereinsgelände der Wassersportvereinigung Cassel am Auedamm 23.

Am Abend wird’s dann rockig – nicht nur beim ausverkauften Open-Air-Konzert der Toten Hosen im Auestadion. Die Kult-Rock-Nacht mit Suzie Quatro und Band, der Spider Murphy Gang und der hr1-Band des Jahres 2013 SuperPhoniX wird ab 18 Uhr in der Rothenbach-Halle so richtig einheizen. Shuttle-Busse bringen die Gäste sicher an den Veranstaltungsort und wieder zurück.

Quelle: Stadt Kassel

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