Einzugsgebiet umfasst ganz Nordhessen

HNA-Blutspende: 2411 Menschen kamen an den ersten beiden Tagen

Kassel. Auch am zweiten Tag der HNA-Blutspendeaktion war die Spendebereitschaft groß. Allein innerhalb der ersten Stunde hatten sich am Mittwoch knapp 200 Spender angemeldet. Insgesamt spendeten an den ersten beiden Tagen 2411 Menschen Blut.

Laut Rainer Riedinger, Regionalleiter Nordhessen des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK), verlief die Blutspendeaktion bisher sehr gelassen und ohne große Staus. „Die Stimmung ist ausgesprochen gut,“ sagt er. Die Aktion habe sich inzwischen auch zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt entwickelt. Riedinger: „Viele kommen hier miteinander ins Gespräch.“

Damit alles reibungslos verläuft, sind viele ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Die Studenten Tina Rudolph (22), Elisa Richter (20) und Hannes Baumann (21) versorgen die Spender Getränken wie Wasser und Cola oder mit kleinen Snacks wie Kuchen, Frikadellen, Joghurt und Eis. „Vor dem Blutspenden sollte man zwei bis drei Liter getrunken haben“, sagt Elisa Richter. Deshalb biete man immer wieder Getränke an. Auch zu Bewegungsübungen motivieren die Helfer die Spender öfter, wenn es zu Wartezeiten kommt. „Es ist wichtig, den Kreislauf in gang zu halten“, erklärt Tina Rudolph. Sie hilft bereits zum siebten Mal bei der HNA-Blutspendeaktion und ist vor Kurzem erst von einem dreimonatigen Auslandsaufenthalt zurückgekommen. Ihre einzigen freien Tage in diesem Sommer verbringt sie bei der Blutspendeaktion.

„Es ist toll, dass so viele Menschen helfen“, sagt Hannes Baumann. Das habe auch ihn motiviert, sich bei der Aktion zu engagieren. Das Team kümmert sich nur um die Betreuung der Spender und achtet darauf, dass sie zehnminütige Ruhepause nach der Blutspende einhalten. Die Helfer sorgen auch für Nachschub an Getränken und Snacks und leeren die Abfalleimer.

An der Zufahrt zum Regierungspräsidium weisen Björn Westermann (21) und Max Schurittal (16) die Spender beim Parken ein. „Da ich noch kein Blut spenden darf, wollte ich mich auf eine andere Art engagieren“, sagt Schurittal.

„Viele Spender sind erstaunlich gut informiert“, berichtet Ulrike Ditzel. Dazu habe vor allem die Berichterstattung in der HNA beigetragen. Ditzel empfängt die Menschen am Eingang des Regierungspräsidiums und informiert sie über den Ablauf der Blutspende. „Ich habe den Eindruck, dass sich in diesem Jahr viele junge Menschen und viele Erstspender an der Aktion beteiligen“, sagt sie.

Laut Riedinger kommt die Hälfte der Spender aus der Stadt Kassel, die andere Hälfte aus dem Umkreis. Das Einzugsgebiet umfasse ganz Nordhessen, es reiche von Hofgeismar und Wolfhagen bis nach Schwalmstadt.

Von Mirko Konrad

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