Er fuhr Schlangenlinien und wollte der Polizei entkommen

Betrunkener Fahrer muss nach Flucht auf der A49 gefälschten Führerschein abgeben

Weil er auf der A49 betrunken von Wabern nach Kassel unterwegs war und dabei auch noch vor einer Polizeistreife floh, muss ein Mann nun mit gleich zwei Strafverfahren rechnen.

Nachdem er laut Polizei reichlich Alkohol getrunken hatte, setzte sich der aus Äthiopien stammende Schwarzenborner am Sonntagabend ans Steuer seines Wagens und fuhr auf der A49 in Richtung Kassel. Einer zwischenzeitlich alarmierten Streife der Autobahnpolizei Baunatal versuchte er noch zu entfliehen, die Beamten stellten ihn aber. Zu guter Letzt meinte der Mann laut Polizeibericht noch, die Beamten mit einem gefälschten italienischen Führerschein täuschen zu können - das misslang allerdings.

Zunächst aufgefallen war der Betrunkene gegen 22.30 Uhr einem aufmerksamen Autofahrer in Höhe der Anschlussstelle Wabern, da der Äthiopier mit seinem Wagen deutliche Schlangenlinien fuhr und immer wieder beinahe die Leitplanke touchierte. 

Flucht vor der Polizei

Eine Streife der Autobahnpolizei Baunatal wollte das Fahrzeug daher an der Anschlussstelle Baunatal-Nord kontrollieren, woraufhin der Mann flüchtete. Die kurze Flucht endete nach Polizeiangaben aber bereits im Bereich des Kreuzes Kassel-Mitte, wo die Streife den 42-Jährigen stoppte, bevor er auf die vielbefahrene A7 fahren konnte.

Alkohol: 2,3 Promille im Blut

Der anschließende Alcotest ergab einen Atemalkoholwert von 2,3 Promille. Den italienischen Führerschein behielten die Beamten nicht nur wegen des Alkoholwertes gleich ein, sondern auch, weil sie erkannten, dass dieser gefälscht war.

Nach einer Blutentnahme auf dem Revier durfte der Mann gehen - allerdings zu Fuß.

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Die Fluchtroute des Mannes vor der Polizei:  

Rubriklistenbild: © Patrick Seeger/dpa

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