Autohausgruppe Glinicke sortiert in Kassel Marken-Standorte neu

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Neues Domizil für britische Marken an der Leipziger Straße: Von links Glinicke-Gesamtvertriebsleiter Carsten Bachmann, Alexander Kropf (Marketing) und Autohaus-Geschäftsführer Thorsten Döring von Glinicke British Cars.

An der Leipziger Straße 228 in Kassel ist das neue Glinicke-Autohaus für die Edelmarken Jaguar und Land Rover in Betrieb gegangen.

Nur etwa 250 Meter stadteinwärts vom bisherigen Standort hat das Unternehmen rund 6 Millionen Euro investiert, um die britischen Autos im neuen Markendesign des Herstellers und auf deutlich mehr Platz zu präsentieren.

Schon an der Einfahrt ist der neue Anspruch sichtbar: Mehrere Elektro-Ladesäulen für Kundenfahrzeuge verweisen darauf, dass auch die Briten bereits strombetriebene Modelle im Programm haben. Neu seien auch eine eigene Autowaschanlage auf dem Gelände sowie spezialisierte Arbeitsbereiche in der Werkstatt, sagt Geschäftsführer Thorsten Döring. 30 Mitarbeiter und vier Azubis sind am neuen Standort „Glinicke British Cars“ beschäftigt.

In der Autohandelsgruppe mit 1500 Mitarbeitern, 13 Marken und 26 Autohäusern im Zentrum Deutschlands rechnet man laut Gesamtvertriebsleiter Carsten Bachmann mit steigenden Umsätzen bei Jaguar und Land Rover. Die schicken Briten sind auf den Straßen längst nicht so verbreitet wie etwa die Marken der Volkswagen-Welt. Doch das Geschäft entwickelte sich stetig positiv, seit Glinicke 2005 Jaguar und Land Rover ins Programm genommen hat. Aktuell werden pro Jahr laut Bachmann rund 350 Neuwagen dieser Marken abgesetzt; der Neubau sei auf die angepeilte Marke von 450 ausgelegt.

Mit der Eröffnung des Briten-Autohauses ist auf dem gut 14 000 Quadratmeter großen Gelände aber der Ausbau noch nicht zu Ende: Ab dem kommenden Frühjahr soll dort noch ein weiteres Autohaus entstehen, in dem die Glinicke-Marken Alfa Romeo und Jeep ihren Sitz haben werden. Sie kamen erst kürzlich ins Firmensortiment und sind vorerst – nicht sonderlich sichtbar – im VW-Standort von Glinicke am Königstor mit untergebracht.

Ab Frühjahr 2021, so der Plan, sollen auch Alfa Romeo und Jeep an die Leipziger Straße ziehen. Das künftige und das jetzt eröffnete Autohaus werden mit ihren Werkstattbereichen aneinander angrenzen und verbunden sein, erläuterte Gesamtvertriebsleiter Bachmann. Im neuen Gebäude von Jaguar/ Land Rover sind die Umkleiden, Wasch- und Sozialräume für die Mitarbeiter bereits auf eine künftig größere Standortbelegschaft ausgelegt.

Weiterhin tut sich schon etwas am leer geräumten bisherigen Standort der Briten-Modelle in der Nachbarschaft: Seit ein paar Wochen wird dieses Autohaus zum neuen Standort der Glinicke-Marke Peugeot umgebaut.

Im September soll Peugeot vom stadteinwärts gelegenen Autohaus Hessenkassel dorthin umziehen – und Platz machen für die VW-Konzernmarke Seat, deren Verkäufer bisher eher provisorisch in Containerbauten sitzen.

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