Trinitatis-Gemeinde feiert Jubiläum der Einweihung vor einem halben Jahrhundert

50 Jahre Kirche Eichwald

Einweihung der evangelischen Jakobuskirche am 16. Oktober 1966: „Nach der Schlüsselübergabe stehen die Gemeindeglieder zum Einzug in die Jakobuskirche bereit“, schrieb die HNA damals zu diesem Bild. Zu jener Zeit hatte die evangelische Kirchengemeinde Bettenhausen 18 000 Mitglieder in fünf Pfarrbezirken. Archivfoto: Baron

Bettenhausen. Die evangelische Jakobuskirche in der Eichwald-Siedlung im Stadtteil Bettenhausen feiert am kommenden Wochenende vom 7. bis 9. Oktober das Jubiläum ihrer Einweihung vor 50 Jahren.

Am 16. Oktober 1966 hatte der damalige Propst des Sprengels Kassel, Kirchenrat Wilhelm Sinning, die neu erbaute Kirche am Umbachsweg 64 eingeweiht. In seiner Festpredigt bestärkte Bischof D. Erich Vellmer die Gemeinde in der Ansicht, dass der Neubau einer Kirche sehr wohl zu verantworten sei und den Aufwand lohne. Bereits seit 1952 gab es im Eichwald einen Bauverein, der sich für eine neue, dritte Kirche in Bettenhausen eingesetzt hatte.

Kassels damaliger Oberbürgermeister Dr. Karl Branner nannte die Jakobuskirche ein schönes Beispiel zeitgenössischer Architektur, das zur Bereicherung des Stadtbildes beitrage.

Die Jakobusgemeinde gehört ursprünglich zur Bettenhäuser Gemeinde, wurde Anfang 1967 selbstständige Kirchengemeinde und 2008 mit der Marien- sowie Immanuelgemeinde vereint. Heute gehört die Jakobuskirche zum Pfarramt II der Trinitatisgemeinde.

Pfarrer Dr. Thomas Gerlach und Stefan Trömer, Vorsitzender des Trinitatis-Kirchenvorstandes, haben zum Jubiläum eine umfassende Festschrift und Chronik vorgelegt, an der zahlreiche Autoren aus der Gemeinde mitgewirkt haben und die im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten vorgestellt wird.

Die Lebensgeschichte vieler Bewohner der Eichwald-Siedlung sei mit der Jakobuskirche verknüpft, schreiben Gerlach und Trömer. 1741 mal brachten Eltern in 50 Jahren ihre Kinder zur Taufe in die Kirche. 2619 Konfirmanden sind dort ins Erwachsenenleben gestartet. 524 Brautpaare haben sich unter dem Dach der Jakobuskirche Treue versprochen. Und 2367 Verstorbene wurden in das Gebet der Gemeinde eingeschlossen. Insgesamt wurden in einem halben Jahrhundert rund 3000 Hauptgottesdienste gefeiert.

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