Sechs Tatverdächtige aus Bebra

Schlägerei in Kasseler Disko A7: Frau und ihre Begleiter verletzt

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Eine Schlägerei im Musikpark A 7 sorgte in der Nacht zum Sopnntag für Aufsehen: Drei Personen wurden dabei verletzt. Das Archivfoto aus der Disco entstand zu einem früheren Zeitpunkt. 

Zu einer Schlägerei, an der mindestens neun Personen beteiligt waren, kam es in der Nacht zum Sonntag gegen 2 Uhr in der Kasseler Disko A7.

Dabei wurden eine 29-jährige Frau und ihre beiden Begleiter im Alter von 18 und 28 Jahren verletzt, wie Polizeisprecher Jörg Dämmer mitteilt.

Sechs Männer aus Bebra (Kreis Hersfeld-Rotenburg), die zwischen 20 und 31 Jahre alt sind, hatten wohl zu der 29-Jährigen aus Bad Wildungen (Kreis Waldeck-Frankenberg) in der Disco Kontakt aufnehmen wollen. Diese Anmache verlief allerdings nicht gut, die Situation zwischen der Frau und den sechs Männern eskalierte.

Frau und Begleiter wurden mit Schlägen und Tritten verletzt

Ihre beiden Begleiter, die ebenfalls in Bad Wildungen leben, eilten der Frau zur Hilfe. Laut Polizei kam es dann zu einer „heftigen körperlichen Auseinandersetzung“, bei der die 29-Jährige und ihre Helfer mit Schlägen und Tritten verletzt wurden. Alle drei trugen Prellungen am Schädel und im Oberkörperbereich sowie Kieferprellungen und teilweise Platzwunden davon. Die Verletzungen mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.

Nachdem die Polizei alarmiert und am Musikpark eingetroffen war, konnte die Gruppe aus Bebra mithilfe des Sicherheitsdienstes lokalisiert werden.

Täter verhielten sich gegenüber Polizei aggressiv

Alle sechs Gruppenmitglieder hätten sich sofort gegen die Polizisten solidarisiert und aggressiv verhalten. Die Männer beleidigten und beschimpften die Beamten, sodass diese weitere Einsatzkräfte zu Hilfe holten. Anschließend wurden alle sechs Verdächtigen festgenommen und in den Polizeigewahrsam gebracht. Ein Mann sei vor der Diskothek noch zu Fuß geflüchtet, konnte aber durch die Polizisten schon nach 20 Metern eingeholt und ebenfalls festgenommen werden.

Die sechs Männer seien für die Polizei keine Unbekannten. Sie müssen sich nun auch noch wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. 

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